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Klimafreundlich heizen am Oskarweg: Vonovia setzt auf innovative Wärmepumpen-Technologie

Bochum - Wie kann die Wärmewende in Mehrfamilienhäusern gelingen? In Dortmund-Huckarde hat das Wohnungsunternehmen Vonovia jetzt eine externe Wärmepumpen-Anlage installiert, die das ölbasierte Heizsystem der Wohnanlage komplett ersetzt.

14. Oktober 2025
Energy-Cube-Dortmund-7124

Moderne Technik für klimafreundliches Wohnen

Das containergroße Bauelement auf der Grünfläche zwischen den Gebäuden am Oskarweg enthält die gesamte Technik zur Wärmeerzeugung. Zwei 20 kW Luft-Wasser-Wärmepumpen, Wärmespeicher und alle weiteren erforderlichen Komponenten sind bereits vor Lieferung für das Gebäude vorkonfiguriert. „Die Wärmepumpe nutzt die Umgebungswärme und Strom, um für das Gebäude klimafreundlich Wärme zu erzeugen. Aus einer Kilowattstunde Strom können so mit dem Energiegehalt der Umgebungswärme vier Kilowattstunden Nutzenergie für die Beheizung erzeugt werden“, erklärt Klaus Afflerbach, Vonovia Teamleiter Technisches Portfoliomanagement. Vor Ort schlossen die Techniker den Cube an die bestehende Infrastruktur an. Zusätzlich führten sie einen hydraulischen Abgleich durch und tauschten einzelne Heizkörper aus, um die Effizienz zu optimieren.

Pilotprojekt zeigt den Weg in die Zukunft

„Mit dem Wärmepumpen-Cube setzen wir auf eine serielle Lösung, die eine zentrale Rolle für eine erfolgreiche Wärmewendepielen kann“, erklärt Vonovia Regionalbereichsleiter Ralf Peterhülseweh. „Die vorgefertigte Anlage macht die Umsetzung unkompliziert und effizient. Gleichzeitig erreichen wir eine beeindruckende Energieeinsparung für unsere Mieterinnen und Mieter.“

Die Innovation hat bereits in einem Pilotprojekt in Donauwörth ihre Wirksamkeit bewiesen. Dort versorgt ein Wärmepumpen-Cube zwölf Wohnungen mit Wärme und Warmwasser. Die Energiekosten sanken in Folge des Energieträgerwechsels um rund 40 Prozent. Bis zum Jahresende plant Vonovia 30 Cubes deutschlandweit zu installieren.

 Langfristige Kooperation für die Wärmewende

Vonovia und das österreichische Start-up EnerCube, das die Wärmepumpen-Cubes entwickelt hat, haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Diese sieht vor, bis 2029 rund 1.000 weitere Anlagen an Vonovia Standorten zu installieren. Ab Anfang 2026 startet Vonovia dazu in Aachen gemeinsam mit der DFA Demonstrationsfabrik am Campus Melaten die Serienproduktion des EnerCubes. Die serielle Lösung ermöglicht es, große Mehrfamilienhäuser schnell und effizient auf klimaneutrale Beheizung umzustellen – ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand bis 2045.

Bild: Vonovia / Bierwald

Mietkautionskonten dienen einem einzigen Zweck: der Sicherung von Ansprüchen aus konkreten Mietverhältnissen. Die Kaution ist in Deutschland gesetzlich auf drei Nettokaltmieten begrenzt und strikt vom Vermögen des Vermieters getrennt zu halten. Deshalb muss der Vermieter sie auf einem Treuhandkonto anlegen, bei vielen Mietern auf einem #Treuhandsammelkonto. Kurz: Ein Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiko gibt es nicht, weil die Kaution immer nur Teil eines Mietverhältnisses ist und am Ende zum Beispiel vom Vermieter genutzt werden kann, wenn die Wohnung nicht in dem vertraglich geschuldeten Zustand zurückgegeben wird.   Deshalb sieht der GdW einen aktuellen Entwurf der europäischen Geldwäschebehörde AMLA sehr kritisch: Er würde alle Treuhandsammelkonten gleich behandeln und damit die bewährte risikoorientierte Praxis bei Mietkautionssammelkonten einschränken. Die Folge wäre, dass sämtliche Mieterinnen und Mieter nachträglich identifiziert und verifiziert werden müssten, mit erheblichem Aufwand für Wohnungsunternehmen und Mietende. Gerade für ältere Menschen, Betreuungsfälle oder Menschen mit sprachlichen Barrieren wäre das unverhältnismäßig.   Unsere Position ist klar: Regulierung muss risikogerecht und verhältnismäßig bleiben. Wir sind klar gegen Geldwäsche. Aber mit Mietkautionen erfolgt diese nicht! Deshalb haben wir uns an Bundesfinanzminister @[Lars Klingbeil] und Justizministerin Stefanie Hubig gewandt und setzen uns für eine ausdrückliche risikoorientierte Ausnahmeregelung ein.   Die AMLA lädt aktuell zu sektoralen Roundtables zu vereinfachten Sorgfaltspflichten (Simplified Due Diligence) ein. Diese Gelegenheit wird der GdW nutzen, um die Praxis der Wohnungswirtschaft einzubringen – für Regeln, die wirken, ohne unnötige Bürokratie zu schaffen.   #Wohnungswirtschaft #Bürokratieabbau #Geldwäscheprävention #AMLA #EU @[Ingeborg Esser] @[Axel Gedaschko] @[Christian Lieberknecht]

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