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Hamburg: Richtfest für 89 geförderte Wohnungen in Barmbek-Süd

8. Juli 2025
SAGA_Visualisierung_ Renner Hainke Wirth Zirn Architekten GmbH

Die SAGA Unternehmensgruppe hat heute Richtfest in Barmbek-Süd gefeiert. Am Mesterkamp und in der Elsastraße entstehen nach Entwürfen von Renner Hainke Wirth Zirn Architekten auf dem Areal des früheren Busbetriebshofs insgesamt 89 geförderte Wohnungen in zwei Wohngebäuden mit fünf bis sechs Vollgeschossen. Hinzu kommen eine KITA und ein Quartierstreff.

46 Wohneinheiten sind öffentlich-gefördert mit einer Eingangskaltmiete von 7,10 Euro je m², 34 im zweiten Förderweg mit einer Anfangskaltmiete von 9,20 Euro je m². Hinzu kommen neun Wohnungen der Seniorenhausgemeinschaft als integraler Bestandteil des Neubauvorhabens für ein bis zwei Personen sowie ein eigener Gemeinschaftsraum verstanden als Haus-Pflege-Gemeinschaft (HPG) für Menschen ab 65 Jahren mit Pflegebedarf. Die SAGA setzt diese in Kooperation mit der Elbdiakonie um.

Snezana Michaelis, Vorstand SAGA Unternehmensgruppe: „Am Mesterkamp setzt die SAGA in sehr guter Lage auf einer klassischen Konversionsfläche anspruchsvollen Neubau um, der bezahlbar ist und damit zu einer guten Durchmischung von Barmbek-Süd beiträgt. Mehr noch ermöglichen wir erstmals eine Seniorenhausgemeinschaft und schaffen mit einer KITA und einem offenen Quartierstreff weitere wertvolle Gelegenheiten für ein inklusives Quartier entsprechend unserem Selbstverständnis als soziale Quartiersentwicklerin.“    

Dr. Bettina Schomburg, Bezirksamtsleiterin Hamburg-Nord: „Das SAGA-Projekt am Mesterkamp schafft nicht nur kostengünstigen Wohnraum – mit seiner hochwertigen Architektur und den ergänzenden Angeboten wird es das Quartier weiter beleben. Wir freuen uns über diesen wertvollen Beitrag für den Bezirk Hamburg-Nord.“

Über das Bauvorhaben:
Die Wohngebäude werden in Massivbauweise im Effizienzhaus 55-Standard errichtet. Die Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sind sämtlich über Aufzüge zu erreichen. Alle Wohnungen verfügen über eine Loggia. Die Seniorenwohnungen erhalten eine Laubengangerschließung im Erdgeschoss mit Zugang zu einem gemeinschaftlichen Außenraum bzw. zum Garten. Den künftigen Mieterinnen und Mietern stehen in der Tiefgarage 174 Fahrradstellplätze inkl. fünf für Lastenfahrräder und 23 Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Ergänzend kommen 34 Fahrradstellplätze im Außenraum dazu.  Je Baukörper ist eine Gemeinschaftsterrasse vorgesehen. Auf den Flachdächern der Gebäude werden PV-Anlagen installiert. Die Energieversorgung erfolgt über Fernwärme.  Die Fertigstellung des Bauvorhabens wird für Frühjahr 2026 erwartet.

Visualisierung des Neubaus am Mesterkamp | Renner Hainke Wirth Zirn Architekten GmbH

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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