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Genossenschaften bauen: Berliner Senat vor Ort bei der Charlotte und der bbg

15. Januar 2026
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© Michael Krebs / Charlotte

Berlin – Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie die Mitglieder des Senats und des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf sind am 13. Januar 2026 nach Charlottenburg-Nord gekommen, um sich über das genossenschaftliche Gemeinschaftsprojekt „Wohnen an der Jungfernheide“ der Charlotte und der bbg Berliner Baugenossenschaft zu informieren.

Insgesamt wurden 31 barrierefreie und familienfreundliche Wohnungen als Ergänzungsbebauung einer bestehenden Siedlung unweit des Volksparks Jungfernheide neu errichtet. Die Gebäude haben nutzbare Gründächer, die unter anderem durch das Förderprogramm „GrünDachPlus“ gefördert wurden. Die Vorstände beider Genossenschaften berichteten ausführlich über die Vorzüge dieses Projektes, sie nahmen aber auch die aktuellen Herausforderungen und deren Auswirkungen auf mögliche neue Bauvorhaben kritisch unter die Lupe.

„Wenn Genossenschaften sinnvollerweise einen größeren Beitrag zum Wohnungsneubau leisten sollen, dann braucht es Korrekturen und bessere Rahmenbedingungen“, so der Tenor beider Vorstände. Das sind insbesondere das Ermöglichen von „Einfach & schnell Bauen“, eine Erweiterung der eigenständigen Wohnungsbauförderung für Genossenschaften (im Fördermodul 3 der WFB 2026) sowie ein fairer Grundstücksankauf von landeseigenen Grundstücken, wie er seit Jahren vom Vorstandsmitglied des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., Maren Kern gefordert wird.

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner: „Ich sage es immer wieder, die Städtischen, Privaten aber auch die Genossenschaften brauchen wir bei der Problemlösung unseres Wohnraummangels.“ Bausenator Christian Gaebler zeigte sich einer eigenständigen Wohnungsbauförderung für Genossenschaften zumindest nicht ablehnend gegenüber. (kre/schi)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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