Genossenschaften bauen: Berliner Senat vor Ort bei der Charlotte und der bbg
Berlin – Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie die Mitglieder des Senats und des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf sind am 13. Januar 2026 nach Charlottenburg-Nord gekommen, um sich über das genossenschaftliche Gemeinschaftsprojekt „Wohnen an der Jungfernheide“ der Charlotte und der bbg Berliner Baugenossenschaft zu informieren.
Insgesamt wurden 31 barrierefreie und familienfreundliche Wohnungen als Ergänzungsbebauung einer bestehenden Siedlung unweit des Volksparks Jungfernheide neu errichtet. Die Gebäude haben nutzbare Gründächer, die unter anderem durch das Förderprogramm „GrünDachPlus“ gefördert wurden. Die Vorstände beider Genossenschaften berichteten ausführlich über die Vorzüge dieses Projektes, sie nahmen aber auch die aktuellen Herausforderungen und deren Auswirkungen auf mögliche neue Bauvorhaben kritisch unter die Lupe.
„Wenn Genossenschaften sinnvollerweise einen größeren Beitrag zum Wohnungsneubau leisten sollen, dann braucht es Korrekturen und bessere Rahmenbedingungen“, so der Tenor beider Vorstände. Das sind insbesondere das Ermöglichen von „Einfach & schnell Bauen“, eine Erweiterung der eigenständigen Wohnungsbauförderung für Genossenschaften (im Fördermodul 3 der WFB 2026) sowie ein fairer Grundstücksankauf von landeseigenen Grundstücken, wie er seit Jahren vom Vorstandsmitglied des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., Maren Kern gefordert wird.
Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner: „Ich sage es immer wieder, die Städtischen, Privaten aber auch die Genossenschaften brauchen wir bei der Problemlösung unseres Wohnraummangels.“ Bausenator Christian Gaebler zeigte sich einer eigenständigen Wohnungsbauförderung für Genossenschaften zumindest nicht ablehnend gegenüber. (kre/schi)