Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Für mehr Klimaschutz und niedrigere Nebenkosten: Rheinwohnungsbau GmbH digitalisiert alle Heizungsanlagen mit der KI-gestützten Software von Green Fusion

Düsseldorf – Die Rheinwohnungsbau GmbH (RWB) gestaltet Wohnen jetzt noch nachhaltiger und setzt dabei verstärkt auf Digitalisierung und innovative Partnerschaften. Im Rahmen eines Portfolio-Deals werden alle Heizungskeller im Bestand aufgerüstet und mit einer KI-gestützten Energiemanagement-Software des Berliner Unternehmens Green Fusion ausgestattet. Diese analysiert den Verbrauch und gibt Optimierungsvorschläge. So sinken Energieverbrauch, CO2-Kosten, Systemausfälle und Anfahrtskosten für Reparaturen.

17. September 2025
DSC01950

Der Einsatz der Green Fusion-Software ermöglicht der Rheinwohnungsbau GmbH eine zentrale, systemunabhängige Überwachung und Steuerung aller Heizsysteme – egal ob Gas, Wärmepumpe oder Hybridlösung. Nach einer erfolgreichen Testphase mit 30 Anlagen, verteilt über den gesamten Bestand, werden jetzt 191 Heizungen in Düsseldorf und Duisburg schrittweise an die Software angebunden. Das ist der Start in eine umfassende digitale Transformation, bei der ein erheblicher Anteil der CO2-Emissionen eingespart werden soll. Wie hoch die tatsächliche Einsparung ausfällt, hängt von zahlreichen Faktoren wie der baulichen Struktur und dem Nutzerverhalten ab – Klarheit wird die kommende Heizperiode bringen.

Bisher nutzte die RWB eine manuelle, statische Steuerung ihrer Heizungen. Das heißt: einmal eingestellt, taten die Heizungen im Keller ihren Dienst. Mit der neuen Software wird der Heizbetrieb laufend überwacht, analysiert und optimiert – ein entscheidender Schritt in Richtung klimafreundlicher und kosteneffizienter Wohnlösungen.

Diese Entwicklung freut RWB-Geschäftsführer Thomas Hummelsbeck besonders: „Nachhaltiges Wohnen und die damit verbundene Reduktion des CO2-Ausstoßes haben für uns höchste Priorität. Die KI-Lösung von Green Fusion unterstützt uns dabei, unsere Heizenergie zu reduzieren und unsere Klimaziele effizient zu erreichen.“

„Die meisten Heizungen in Deutschland laufen noch auf Werkseinstellungen. Dabei sind die Vorlauftemperaturen sehr häufig zu hoch eingestellt; in vielen Gebäuden läuft die Heizung auch nachts durch. Mit unserer Software decken wir diese Einsparpotenziale auf und justieren laufend im Betrieb nach“ resümiert Green Fusion-Geschäftsführer Paul Hock.

Mit der Einführung der KI-basierten Heizungssteuerung und der Umsetzung innovativer Mieterstrommodelle positioniert sich die Rheinwohnungsbau GmbH als breit aufgestelltes Unternehmen der Wohnungswirtschaft mit einer ganzheitlichen Klimawende. Das Unternehmen zeigt, wie Digitalisierung und nachhaltige Modernisierung Hand in Hand gehen können, um eine klimafreundliche Zukunft zu gestalten.

Ein Vorzeigeprojekt und zentraler Baustein der Klimastrategie der Rheinwohnungsbau ist die energetische Sanierung eines 60 Jahre alten Quartiers in Duisburg-Ungelsheim. Für rund 51 Millionen Euro werden dort 800 Wohnungen modernisiert, mit dem Ziel, den CO₂-Ausstoß auf nahezu null zu senken. Das Quartier erhält Photovoltaik-Anlagen, die Strom für Wärmepumpen, Mieterstrom, Allgemeinstrom und E-Ladesäulen liefern. Auch hier übernimmt die Green Fusion-Lösung das komplexe Energiemanagement.

Dass das Ungelsheimer Sanierungsprojekt eine Vorbildfunktion erfüllt, zeigt die Auszeichnung „Klimaquartier NRW“, welche die RWB für das dortige Subquartier „Q8“ im vergangenen Jahr erhielt. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit der Auszeichnung Siedlungen, die Effizienzpotenziale der klimaneutralen Gebäudeenergieversorgung ausschöpfen. Das ausgezeichnete Subquartier setzt exemplarisch für das Gesamtquartier neue Standards bei Energielösungen: Die Wohnungen erreichen nach den Sanierungen den Effizienzhausstandart „BEG 85 EE“. Dank der Kombination aus Photovoltaik und Speichersystemen kann sich das Subquartier weitgehend selbst mit Energie versorgen. (emg)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 33/2026

page_1

WI 33/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw