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E-Lastenräder für Marburg: NHW und sigo green weiten Partnerschaft aus

28. Oktober 2025
NHW/Andreas Fischer
Neue Lastenradstation mit zwei Rädern.

Sascha Holstein, NHW-Regionalcenterleiter Kassel, betonte bei der Eröffnung am Freitag, 24. Oktober, dass für Hessens größtes Wohnungsunternehmen nach wie vor die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum, der hohe energetische und soziale Ansprüche erfüllt, absolute Priorität habe. „Wir wollen unseren Mieterinnen und Mietern jedoch auch umweltfreundliche Mobilitätsangebote zur Verfügung stellen und sie dazu animieren, diese zu nutzen. Ich freue mich über jeden Mieter, der sein Auto stehen lässt und aufs E-Lastenrad oder E-Bike steigt – zumal Buchung und Bezahlung ganz bequem digital möglich sind.“

„Unsere E-Lastenräder bieten eine sichere und bequeme Möglichkeit, Kinder zur Schule, zum Kindergarten oder zu Freizeitaktivitäten zu befördern sowie Großeinkäufe nach Hause zu transportieren“, sagt Kai von Borck, Geschäftsführer der sigo green GmbH. „Wir freuen uns, einen renommierten Partner wie die NHW an unserer Seite zu haben, der auf alternative Mobilitätsangebote setzt und diese stringent durchsetzt. Unser Ziel ist es, den Zugang zu nachhaltiger und gesundheitsfördernder Mobilität für alle zu ermöglichen – und das ohne Anfangsinvestitionen für den Nutzer.“

Neue Stationen auch in Frankfurt, Fulda und Hanau

Insgesamt gibt es hessenweit derzeit 38 gemeinsame Standorte von NHW und sigo green mit 68 E-Lastenrädern und zwölf Pedelecs. In 2025 sind 14 Räder an zehn neuen Standorten hinzugekommen. Neben Marburg sind dies sieben Stationen mit acht Rädern in Frankfurt am Main sowie jeweils eine Station mit je zwei Rädern in Hanau und Fulda.

Für die Nutzerinnen und Nutzer in Marburg haben sich NHW und sigo green etwas Besonderes ausgedacht. Ab sofort können Interessierte das E-Lastenrad Sharing kostenfrei testen. Dazu erhält man im Servicecenter der NHW Marburg in der Universitätsstraße 39 Gutscheine für eine Testfahrt. Die Aktion soll den Einstieg in nachhaltige Mobilität erleichtern und zeigen, wie komfortabel und alltagstauglich geteilte E-Lastenräder sind. Die Gutscheine können in der sigo-App eingelöst werden. Mit dem enthaltenen Guthaben können Interessierte die E-Lastenräder an beiden Stationen in Marburg ausprobieren.

Bequeme Ausleihe mit der sigo-App

Die E-Lastenräder sind rund um die Uhr über die sigo-App ausleihbar. Bei der Preisgestaltung versucht sigo green individuellen Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden. Für schnelle Erledigungen im Alltag – sei es der Einkauf oder der schnelle Transport der Kinder – wird halbstündlich abgerechnet. Bei längeren Touren ist der Tagespreis die ideale Wahl. Der Preis setzt sich immer aus einem Grundpreis pro Ausleihe und einem Zeitpreis zusammen, wobei der Grundpreis zwischen kostenfrei und maximal 1,50 Euro variiert. Der Preis für 30 Minuten liegt zwischen einem und drei Euro. Die E-Lastenradstation ist mit einem kabellosen Ladesystem ausgestattet. Sattel und Lenker der Räder können an die jeweilige Körpergröße angepasst werden. Die Transportbox ist für maximal 60 Kilogramm ausgelegt. Ganz wichtig: Das Angebot richtet sich nicht nur an Mieter der NHW, sondern an jede Person, die am Lastenrad-Sharing interessiert ist.

Sigo green zählt zu den führenden Anbietern für E‐Lastenrad‐Sharing und ist in ganz Deutschland mit über 400 Fahrzeugen vertreten. Erster gemeinsamer Standort mit der NHW und erste sigo-Station überhaupt war die Eichbergstraße in Darmstadt, die im Februar 2020 eröffnet wurde. 2023 haben die Partner beschlossen, auch künftig gemeinsame Wege zu gehen. Weitere Infos unter www.nhw.de und www.sigo.green.

Vor Ort: RC-Leiter Sascha Holstein, SC-Leiter Hendrik Hoekstra und Kai von Borck von Lastenrad-Anbieter sigo. (Foto: NHW/Andreas Fischer)

🏢 #Förderreform bremst #Klimaschutz und belastet Millionen Mieterinnen und Mieter Die geplante Reform der #Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) benachteiligt den vermieteten Mehrfamilienhausbestand massiv. In einem Brief an Ministerin @[Katherina Reiche] und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages macht die sozial orientierte #Wohnungswirtschaft deutlich: Damit werden die #Klimaziele, die #Investitionsfähigkeit der #Wohnungsunternehmen und das #bezahlbareWohnen gefährdet. Besonders gravierend ist die Kürzung bei energetischen Einzelmaßnahmen: Bei einem Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen sinkt die förderfähige Kostenbasis von bisher 360.000 Euro auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 57,5 Prozent. GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] warnt: „Die #Bundesregierung kürzt die Förderung genau dort am stärksten, wo die größten #CO₂-Einsparungen erzielt werden können und wo die meisten Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen wohnen. Das ist weder sozial gerecht noch klimapolitisch nachvollziehbar.“ Auch die Förderung von #Effizienzhaus-Sanierungen bleibt hinter dem Notwendigen zurück. Wir fordern, den Bonus für sogenannte #WorstPerformingBuildings auf den Effizienzhausstandard 85 auszuweiten und die Anreize für das Erreichen von EH 70 deutlich zu verbessern. Nur so können wirtschaftliche Sanierungsschritte und das #SerielleSanieren wirksam in die Breite gebracht werden. Unsere zentralen Forderungen: ➤ Rücknahme der massiven Förderkürzungen bei #Mehrfamilienhäusern ➤ Gleichstellung von Mietern und vermieteten Wohnungsbeständen ➤ Einführung eines #Sozialbonus für bezahlbare Wohnungsbestände ➤ bessere Förderung für #WorstPerformingBuildings ➤ langfristig verlässliche #Förderbedingungen ➤ #Härtefallregelung für Betroffene der überlasteten KfW-Plattform „Die #Wärmewende darf nicht zur Förderwende zulasten der #Mieter werden“, so Gedaschko. „Diese Kürzungen sparen nicht beim Klimaschutzhaushalt. Sie sparen beim #Klimaschutz selbst.“

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