Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

E-Lastenräder für Marburg: NHW und sigo green weiten Partnerschaft aus

28. Oktober 2025
NHW/Andreas Fischer
Neue Lastenradstation mit zwei Rädern.

Sascha Holstein, NHW-Regionalcenterleiter Kassel, betonte bei der Eröffnung am Freitag, 24. Oktober, dass für Hessens größtes Wohnungsunternehmen nach wie vor die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum, der hohe energetische und soziale Ansprüche erfüllt, absolute Priorität habe. „Wir wollen unseren Mieterinnen und Mietern jedoch auch umweltfreundliche Mobilitätsangebote zur Verfügung stellen und sie dazu animieren, diese zu nutzen. Ich freue mich über jeden Mieter, der sein Auto stehen lässt und aufs E-Lastenrad oder E-Bike steigt – zumal Buchung und Bezahlung ganz bequem digital möglich sind.“

„Unsere E-Lastenräder bieten eine sichere und bequeme Möglichkeit, Kinder zur Schule, zum Kindergarten oder zu Freizeitaktivitäten zu befördern sowie Großeinkäufe nach Hause zu transportieren“, sagt Kai von Borck, Geschäftsführer der sigo green GmbH. „Wir freuen uns, einen renommierten Partner wie die NHW an unserer Seite zu haben, der auf alternative Mobilitätsangebote setzt und diese stringent durchsetzt. Unser Ziel ist es, den Zugang zu nachhaltiger und gesundheitsfördernder Mobilität für alle zu ermöglichen – und das ohne Anfangsinvestitionen für den Nutzer.“

Neue Stationen auch in Frankfurt, Fulda und Hanau

Insgesamt gibt es hessenweit derzeit 38 gemeinsame Standorte von NHW und sigo green mit 68 E-Lastenrädern und zwölf Pedelecs. In 2025 sind 14 Räder an zehn neuen Standorten hinzugekommen. Neben Marburg sind dies sieben Stationen mit acht Rädern in Frankfurt am Main sowie jeweils eine Station mit je zwei Rädern in Hanau und Fulda.

Für die Nutzerinnen und Nutzer in Marburg haben sich NHW und sigo green etwas Besonderes ausgedacht. Ab sofort können Interessierte das E-Lastenrad Sharing kostenfrei testen. Dazu erhält man im Servicecenter der NHW Marburg in der Universitätsstraße 39 Gutscheine für eine Testfahrt. Die Aktion soll den Einstieg in nachhaltige Mobilität erleichtern und zeigen, wie komfortabel und alltagstauglich geteilte E-Lastenräder sind. Die Gutscheine können in der sigo-App eingelöst werden. Mit dem enthaltenen Guthaben können Interessierte die E-Lastenräder an beiden Stationen in Marburg ausprobieren.

Bequeme Ausleihe mit der sigo-App

Die E-Lastenräder sind rund um die Uhr über die sigo-App ausleihbar. Bei der Preisgestaltung versucht sigo green individuellen Mobilitätsbedürfnissen gerecht zu werden. Für schnelle Erledigungen im Alltag – sei es der Einkauf oder der schnelle Transport der Kinder – wird halbstündlich abgerechnet. Bei längeren Touren ist der Tagespreis die ideale Wahl. Der Preis setzt sich immer aus einem Grundpreis pro Ausleihe und einem Zeitpreis zusammen, wobei der Grundpreis zwischen kostenfrei und maximal 1,50 Euro variiert. Der Preis für 30 Minuten liegt zwischen einem und drei Euro. Die E-Lastenradstation ist mit einem kabellosen Ladesystem ausgestattet. Sattel und Lenker der Räder können an die jeweilige Körpergröße angepasst werden. Die Transportbox ist für maximal 60 Kilogramm ausgelegt. Ganz wichtig: Das Angebot richtet sich nicht nur an Mieter der NHW, sondern an jede Person, die am Lastenrad-Sharing interessiert ist.

Sigo green zählt zu den führenden Anbietern für E‐Lastenrad‐Sharing und ist in ganz Deutschland mit über 400 Fahrzeugen vertreten. Erster gemeinsamer Standort mit der NHW und erste sigo-Station überhaupt war die Eichbergstraße in Darmstadt, die im Februar 2020 eröffnet wurde. 2023 haben die Partner beschlossen, auch künftig gemeinsame Wege zu gehen. Weitere Infos unter www.nhw.de und www.sigo.green.

Vor Ort: RC-Leiter Sascha Holstein, SC-Leiter Hendrik Hoekstra und Kai von Borck von Lastenrad-Anbieter sigo. (Foto: NHW/Andreas Fischer)

Auch der zweite Tag der DW Werkstatt 2026 in Hamburg stand ganz im Zeichen des offenen Austauschs über die Herausforderungen und Chancen für die sozial orientierte Wohnungswirtschaft unter der inhaltlichen Klammer #Resilienz. In einer lebhaften Fishbowl-Diskussion mit GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] wurde deutlich: Die Wohnungsunternehmen beweisen angesichts schwieriger politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Doch Resilienz allein reicht nicht, es braucht endlich verlässliche politische Entscheidungen! Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsfragen: 🏡 Bezahlbares Wohnen und Klimaschutz: Die Transformation der Gebäudebestände braucht eine verlässliche, sozial ausgewogene und wirtschaftlich sinnvolle Förderung. Statt knappe Mittel vor allem auf besonders teure Sanierungsstandards zu konzentrieren, müssen möglichst große CO₂-Einsparungen zu vertretbaren Kosten erreicht werden. 🏡 Investitionssicherheit: Die Debatte um die Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen in Berlin schafft erhebliche Unsicherheit. Wer dringend benötigte Investitionen in bezahlbaren Wohnraum ermöglichen will, muss Vertrauen stärken, statt neue Risiken zu schaffen. 🏡 Kommunikation und gesellschaftliche Wahrnehmung: Die Leistungen der sozial orientierten Wohnungswirtschaft müssen noch sichtbarer werden. Dazu gehören differenzierte Mietendaten ebenso wie eine aktive Kommunikation der Unternehmen vor Ort. 🏡 Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung: Wie lassen sich Bauteile wirtschaftlich sinnvoll wiederverwenden? Und wie kann KI den Zugang zu Fachwissen erleichtern und die tägliche Arbeit in Wohnungsunternehmen unterstützen? Auch darüber wurde intensiv diskutiert. Beim anschließenden Speed-Dating und im Workshop „Wenn das Bauchgefühl trügt – was KI mit Führung macht“ ging es weiter um neue Perspektiven, praktische Lösungen und den gemeinsamen Blick nach vorn. Das Fazit aus zwei intensiven Tagen: Resilienz bedeutet nicht, schwierige Rahmenbedingungen einfach hinzunehmen. Sie bedeutet, handlungsfähig zu bleiben, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und notwendige Veränderungen entschlossen voranzutreiben. (Fotoquelle „Resilient werden“: Neverdaless)

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 43/2026

wi_2643_emag

WI 43/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw