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Düsseldorf: SWD startet Sonnenenergie-Offensive

27. August 2025
Foto: SWD, Fotograf: David Young

Bereits drei Neubau-Mehrfamilienhäuser und die SWD-Zentrale wurden mit Photovoltaik-Dachanlagen ausgestattet

Die SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf (SWD) vollzieht in diesem Jahr wichtige Schritte auf dem Weg zu einem Ausbau der Photovoltaik-Technik im Zeichen des Klimaschutzes. Als wichtiger Bestandteil der SWD-Nachhaltigkeitsstrategie ermöglichen Photovoltaik-Anlagen Energie- und Kosteneinsparungen. Denn sie liefern Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle, den Mieterinnen und Mieter sowie die SWD selbst nutzen können. Als Partner des Düsseldorfer Klimapaktes engagiert sich das Unternehmen aus Überzeugung auf diesem Feld, um das städtische Gesamtziel einer Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 zu unterstützen. Die Projekte stehen für eine Stromproduktion von rund 120.000 kWh pro Jahr. Bis zum Frühjahr 2026 soll sogar ein Volumen von mehr als 390.000 kWh pro Jahr erreicht sein.

Photovoltaik auf dem Dach der SWD-Zentrale

Das Dach auf dem Neubau der SWD-Zentrale in der Erna-Eckstein-Straße, die Ende des Jahres 2019 bezogen wurde, kann seit Mitte August für die Energieerzeugung genutzt werden. 54 PV-Module mit einer Fläche von 110 m2 verfügen über eine Leistung von 24,3 kWp (Kilowatt-Peak). Die Jahresstromproduktion beläuft sich auf 21.256 kWh. Die Anlage versetzt das Unternehmen in die Lage, ab sofort 25 Prozent des eigenen Stromverbrauches in der Zentrale selbst zu erzeugen und die Betriebskosten des Unternehmens zu senken.

Die SWD hat in diesem Jahr zudem bereits drei neue Mehrfamilienhäuser fertiggestellt, die jeweils mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern für Mieterstrom versehen sind. Sämtliche Anlagen wurden bereits deutlich vor dem Inkrafttreten der Verordnung zur Solaranlagenpflicht auf Dächern des Landes NRW geplant, die seit Beginn des Jahres auch Wohnungsneubauten einschließt.

Ernst-Derra-Straße 4

In unmittelbarer Nähe des Universitätsklinikums hat die SWD insgesamt 21 öffentlich-geförderte Wohnungen mit über 1.300 m2 Wohnfläche geschaffen, die ab dem kommenden September von den ersten Mieterinnen und Mietern bezogen werden. Die Flachdächer der beiden miteinander verbundenen Teilgebäude werden hier fast komplett für eine Photovoltaik-Anlage genutzt. 87 Photovoltaik-Module stehen für eine Leistung von fast 38,28 kWp (Kilowatt-Peak). Die Gesamtanlage kann demnach jährlich bis zu 38.280 kWh Strom erzeugen.

Errichtet wurde das Gebäude im CO2-Emmissionen reduzierenden Effizienzhaus 55-Standard. Die Beheizung und Warmwasserversorgung werden über einen ebenfalls CO2-Emmissionen reduzierenden Fernwärmeanschluss bereitgestellt. Jeweils zehn Zwei- und Drei-Zimmerwohnungen und eine Vier-Zimmerwohnung wurden für 6,5 Mio. Euro geschaffen.

Talstraße 76

Ab Oktober dieses Jahres werden die ersten Mieterinnen und Mieter in 14 öffentlich-geförderten Wohnungen in der Talstraße 76 im Stadtteil Friedrichsstadt einziehen können. Die Mietparteien profitieren hier von Mieterstrom, der durch eine Photovoltaikanlage erzeugt wird. 66 Photovoltaikmodule auf dem Dach ermöglichen eine Jahresproduktion von 30.628 kWh Strom. Der kWp der Anlage liegt bei 29,7. Bei dieser Anlage sorgt ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 46,8 kWh dafür, dass die über die Anlage erzeugte Energie weitestgehend von den Mieterinnen und Mietern genutzt werden kann und nicht zum Großteil in das allgemeine Stromnetz eingespeist werden muss. So wird das Haus insgesamt unabhängiger vom Stromnetz, verfügt also über einen hohen Autarkiegrad.

Insgesamt 950 m2 Wohnraum verteilen sich in dem Neubau auf acht Zwei-Zimmer-sowie eine Drei-Zimmer- und fünf Vier-Zimmer-Wohnungen. Auch dieses fünfgeschossige Gebäude entspricht dem Effizienzhaus 55-Standard und wird an das Fernwärmenetz der Düsseldorfer Stadtwerke angeschlossen. Ca. 3,8 Mio. Euro hat die SWD in dieses Wohnungsbauprojekt investiert.

Hansaallee 270-276

Bereits seit Februar sind die 46 öffentlich-geförderten Wohnungen in der Hansaallee 270-276 bewohnt. Auf den Dachflächen befindet sich ein Photovoltaik-Mieterstrom-Projekt in Kooperation mit den Stadtwerken Düsseldorf. Die auf einem Teilbereich des Dachs installierte Anlage besteht aus 68 PV-Modulen mit einer Gesamtfläche von 136 m2 Größe. Diese PV-Anlage verfügt über eine Leistung von fast 30 kWp (Kilowatt-Peak) und kann bis zu 30.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen. Dieser Neubau entspricht ebenfalls dem Effizienzhaus 55-Standard. Für die Beheizung der Wohnungen und die Warmwasserversorgung sorgt ein Fernwärmeanschluss, der die CO2-Emissionen des Hauses reduziert.

Ausblick Photovoltaik bei der SWD

Weitere Photovoltaikanlagen werden kontinuierlich hinzukommen, so dass die Bedeutung der Photovoltaik in den Wohnhäusern der SWD stetig zunehmen wird. Bis zum Frühjahr 2026 werden Solarstromanlagen auf SWD-Gebäuden dann mehr als 390.000 kWh Strom pro Jahr produzieren können dank weiter Anlagen auf dem Neubau Chemnitzer Straße 1 sowie auf den neu geschaffenen Flachdächern nach den Gebäudeaufstockungen in den Mehrfamilienhäusern Knechtstedenstraße 13-15, 14-18, 20-22 und 24-32.

Talstraße 76 mit PV-Dachanlage – Foto: SWD, Fotograf: David Young
Ernst-Derra-Straße 4 mit PV-Dachanlage – Foto: SWD, Fotograf: David Young

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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