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Die Energiewende im Kasten: Vonovia, Alois Müller und Vaillant installieren Energy Unit in Stuttgart

Stuttgart – Das Wohnungsunternehmen Vonovia bringt die Energiewende im Stuttgarter Stadtteil Stammheim voran. In der Eglosheimer Straße installiert das Wohnungsunternehmen ein neuartiges Wärmepumpensystem und schafft so eine eigene zentrale Nahwärmeversorgung für 60 Wohneinheiten. Die Investitionssumme beträgt rund 1,0 Mio. Euro.

18. Februar 2026
PM Vonovia_Die Energiewende im Kasten Vonovia, Alois Müller und Vaillant installieren Energy Unit in Stuttgart_Bild 1

Von außen ein Container, im Innern viel Hightech und Ingenieurskunst: Wärmepumpe, Pufferspeicher und sämtliche Komponenten, die bislang in Heizungskellern verbaut werden, sind hier in einem Modul vereint. „Damit gelingt uns eine zentrale Nahwärmeversorgung, die effizient, nachhaltig und komfortabel für unsere Mieter:innen umgesetzt werden können. Das ist ein wichtiger Schritt, um Klimaschutz und Wohnkomfort miteinander zu verbinden“, freut sich Silke Blankenhaus, Regionalleiterin Stuttgart bei Vonovia.

Schnelle Installation – minimalinvasiver Eingriff

Möglich macht das die sogenannte Energy Unit 2.0, die der Anlagenbauer Alois Müller zusammen mit dem Heiztechnikspezialisten Vaillant entwickelt hat. Mit einem im Werk komplett vormontierten Heizsystem aus drei Vaillant aroTHERM plus Wärmepumpen inklusive Hydraulik und Steuerungstechnik liefert Alois Müller die Energy Unit sozusagen steckerfertig auf die Baustelle. Die Installation verläuft unkompliziert: Ein Schotterfundament genügt. Darauf platzieren die Experten von Alois Müller die Energy Unit und schließen das Plug-and-Heat-System an die vorhandenen Heizungsleitungen im Haus an. Der Vaillant Werkskundendienst übernimmt die Inbetriebnahme und digitale Fernoptimierung des Heizsystems. Das sorgt dauerhaft für höchste Effizienz des Heizsystems und niedrige Heizkosten für die Mieter. „Gemeinsam mit dem erfahrenen Partner Alois Müller bieten wir der Wohnungswirtschaft eine hochwertige Gesamtlösung aus einer Hand, von der schlüsselfertigen Installation der Energy Unit bis zur laufenden Effizienzüberwachung“, sagt Matthias Junge Projektleiter Serielle Sanierung bei Vaillant Deutschland.

Der Aufbau der Energy Unit findet Ende Oktober bis Anfang Dezember 2025 statt. Dann können die Gebäude innerhalb weniger Stunden auf die effizienten Wärmepumpentechnologie umgestellt werden. „Die Wohnungen bleiben warm und bewohnbar, denn Warmwasser und Heizung stehen nach kürzester Unterbrechung wieder zur Verfügung“, erklärt Silke Blankenhaus. Die Energy Unit bietet zudem einen integrierten Schallschutz, wodurch die Bewohner vom leisen Betrieb der Anlagen bereits in wenigen Metern Abstand fast nichts mehr wahrnehmen.

Vorteile für Klima, Kosten und Quartier

„Mit unserer Energy Unit bringen wir die Energiewende auf die Überholspur. Das Plug-&-Play-Energiesystem wird industriell vorgefertigt, in Serie produziert und kommt schlüsselfertig zum Kunden“, so Markus Schramm, Geschäftsführer der Alois Müller GmbH. „Damit ermöglichen wir eine schnelle, effiziente und skalierbare Energieversorgung – ob für Industrie, Wohnungswirtschaft, Kommunen oder Quartiere. Jede Energy Unit vereint modernste Technik zur Erzeugung von Wärme in einer kompakten Unit. So schaffen wir eine echte Alternative zu langwierigen Bauprojekten und setzen neue Maßstäbe für Tempo, Qualität und Nachhaltigkeit in der Energieversorgung.“  

Das neue Wärmepumpensystem senkt den CO2-Ausstoß erheblich. So werden jährlich 68 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart – das entspricht der Größenordnung von 48 Mittelklasse-PKW. Auch für die Mieter:innen lohnt sich die Umstellung: In Zeiten hoher und steigender Gaspreise sinken die Betriebskosten. Darüber hinaus lassen sich die Energiezentralen mit Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach kombinieren.

Bild: Vonovia

Gemeinsam zur #Klimaneutralität – Halle zeigt, wie die #Wärmewende gelingen kann Zum Abschluss der #Sommertour von #GdW-Präsident Axel Gedaschko in Sachsen-Anhalt stand der Besuch des Energieparks Halle auf dem Programm. René Walther, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Stadtwerke Halle GmbH, sowie Olaf Schneider, Geschäftsführer, und Dr. Katja Nowak von der EVH GmbH stellten die Roadmap Klimaneutralität 2045 der Energie-Initiative Halle vor. Die zentrale Botschaft: Klimaneutralität ist weit mehr als Klimaschutz. Sie bedeutet zugleich mehr #Versorgungssicherheit, größere #Unabhängigkeit von fossilen Energien, stabile Preise und eine stärkere regionale Wertschöpfung. Besonders beeindruckend ist der kooperative Ansatz. #Wohnungswirtschaft, #Stadtwerke und weitere Partner entwickeln die Wärmewende gemeinsam – in einem festen Netzwerk mit Lenkungskreisen, Arbeitsgruppen und einem kontinuierlichen Austausch zwischen Technik, Kommunikation und Strategie. So entstehen Lösungen, die nicht am Schreibtisch, sondern aus der #Praxis heraus entwickelt werden. Ein zentrales Projekt ist die kommunale #Wärmeplanung, die in Halle bereits vom Stadtrat beschlossen wurde. Grundlage ist ein digitaler Zwilling der Stadt mit Daten zu allen Gebäuden. Auf dieser Basis werden #Fernwärmeausbau, #Stromnetze und #Gebäudesanierungen aufeinander abgestimmt – mit dem Ziel, den heute noch überwiegend gasbasierten #Wärmesektor Schritt für Schritt zu #dekarbonisieren und gleichzeitig #bezahlbar zu halten. Deutlich wurde aber auch die Dimension der Aufgabe: Allein für den Ausbau der #Energieinfrastruktur rechnen die Stadtwerke mit Investitionen von rund 700 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren. Umso wichtiger sind langfristige #Planungssicherheit, enge #Partnerschaften und verlässliche politische #Rahmenbedingungen.

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