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degewo startet Pilotprojekte für Ladeinfrastruktur in Berlin – Vier Gewinner der smart_up Challenge 2025

Berlin – Wie gelingt der Ausbau von Ladeinfrastruktur dort, wo die meisten Menschen wohnen – in den Quartieren? Mit dieser Frage hat degewo im vergangenen Jahr die smart_up Challenge 2025 gestartet. Der Anspruch: bezahlbare, nachhaltige und mieterfreundliche Lösungen für das Laden von Elektrofahrzeugen zu finden, die im Berliner Wohnungsbestand funktionieren. Nun stehen die vier Unternehmen fest, die ihre Modelle in realen Quartieren erproben werden.

15. April 2026
degewo_smart_up-Challenge_Final Event_c_Tina Merkau
Foto: Tina Merkau

Vier Pilotprojekte in drei Bezirken

Die ausgewählten Unternehmen setzen ihre Konzepte an folgenden Standorten um:

  • Techem Energy Services GmbH – Pilotstandort Pulsstraße, Charlottenburg
  • Chargemaker GmbH (ista Gruppe) – Pilotstandort Karl‑Holz‑Straße, Marzahn
  • enercity AG & Rockethome GmbH – Pilotstandort Ringelnatz‑Siedlung, Marzahn
  • mraElectric.Com GmbH – Pilotstandort Gorkisiedlung, Reinickendorf

Die Installationen starten in Kürze und werden in einer Pilotphase umfassend getestet.

Vom Wettbewerb in die Umsetzung

Die smart_up Challenge 2025 war der mittlerweile 4. Innovationswettbewerb von degewo. und wurde erstmalig mit dem zukunftsweisenden Vergabeverfahren der Innovationspartnerschaft umgesetzt. Der Wettbewerb hat gezeigt, wie unterschiedlich Ladeinfrastruktur im Wohnumfeld gedacht werden kann. Für die anschließende Umsetzung kristallisierten sich drei Modelle heraus, die künftig eine zentrale Rolle spielen:

  • 1:1-Wallboxen – individuelle Ladepunkte für Mieterinnen und Mieter
  • Mieter‑Sharing – gemeinsam genutzte Ladepunkte, die Stellflächen effizienter nutzen
  • Halböffentliche Ladepunkte – Ladeinfrastruktur, die auch externen Nutzergruppen offensteht

Stimmen aus dem Unternehmen

Christoph Beck, Vorstandsmitglied degewo: „Mit den Pilotprojekten sammeln wir Erfahrungen, um eine alltagstaugliche Ladeinfrastruktur in unseren Quartieren dauerhaft anbieten zu können. Die Vielfalt der Ansätze zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam mit innovativen Partnern neue Wege zu gehen.“

Pascal Atzert, Vorstandsmitglied degewo: „Für die Mobilitätswende braucht es Lösungen, die im Alltag unserer Mieterinnen und Mieter funktionieren. Mit den Pilotprojekten schaffen wir nicht nur zusätzliche Ladepunkte, sondern gewinnen wichtige Erfahrungen, wie wir Ladeinfrastruktur künftig effizient, sozialverträglich und im großen Maßstab in unseren Quartieren umsetzen können.“

Ulrich Jursch, Geschäftsführer degewo netzWerk: „Wir testen bewusst unterschiedliche Modelle – von der 1:1‑Wallbox bis zum Mieter‑Sharing. Die Pilotphase ist ein Lernraum, in dem wir herausfinden, was technisch, wirtschaftlich und für die Mieterinnen und Mieter am besten funktioniert.“

Feierlicher Abschluss, klarer Ausblick

Im Rahmen eines feierlichen Abschlussevents wurden die Gewinner offiziell vorgestellt und ausgezeichnet. Ein begleitendes Programm bot Einblicke in aktuelle Entwicklungen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Berliner Wohnquartieren. Impulse aus Politik, Wohnungs- und Energiewirtschaft lieferten unter anderem Dr. Severin Fischer (Staatssekretär, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Maren Kern (Mitglied des Vorstandes, BBU Verband Berlin‑Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V.), Norbert Juchem (Leiter E‑Mobilität, Berliner Stadtwerke) sowie Martin Sölle (Senior Projektmanager Innovation, Berliner Agentur für Elektromobilität eMO).

Nach erfolgreicher Pilotphase sollen die Projekte in langfristige Partnerschaften übergehen, um weitere geeignete Standorte auszustatten.

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