Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

degewo startet Demokratie-Mobil in Marzahn-Hellersdorf: Mobiles Bildungsangebot bringt politische Bildung direkt in die Schule

Berlin – Mit dem Demokratie-Mobil startet degewo ein neues Pilotprojekt zur Stärkung politischer Bildung in ihren Quartieren. Zum offiziellen Auftakt an der Marcana-Gemeinschaftsschule in Berlin-Marzahn erleben rund 25 Schülerinnen und Schüler in einem interaktiven Workshop, was Demokratie bedeutet – praxisnah, spielerisch und auf Augenhöhe.

5. März 2026
Demokratie-Mobil an der Marcana-Gemeinschaftsschule in Berlin Marzahn-Hellersdorf
Demokratie-Mobil an der Marcana-Gemeinschaftsschule in Berlin Marzahn-Hellersdorfdegewo

Das Demokratie-Mobil bringt politische Bildung direkt dorthin, wo junge Menschen leben und lernen. Pädagoginnen und Pädagogen vermitteln grundlegende demokratische Werte und Zusammenhänge in einem mobilen Workshop-Format. Ziel ist es, Demokratie erlebbar zu machen und Teilhabe frühzeitig zu fördern.

„Das Demokratie-Mobil bringt politische Bildung und unsere Werte von Respekt und Vielfalt direkt in unsere Quartiere. Hier erleben Schülerinnen und Schüler Demokratie ganz praktisch – mitmachen statt nur zuhören“, sagt Christoph Beck, Vorstandsmitglied von degewo. „Als kommunales Wohnungsunternehmen übernehmen wir Verantwortung für lebendige Nachbarschaften. Demokratie und Teilhabe gehören für uns selbstverständlich dazu.“

Auch Pascal Atzert, Vorstandsmitglied von degewo, betont die gesellschaftliche Bedeutung des Projekts: „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt davon, dass Menschen mitmachen und Verantwortung übernehmen. Gerade junge Menschen brauchen Räume, in denen sie erfahren: Meine Meinung zählt. Genau hier setzen wir mit dem Demokratie-Mobil an.“

Die bekannte Autorin, Frauenrechtlerin und ehemalige Rechtsanwältin Seyran Ateş, die das Projekt initiiert hat und begleitet, erklärt: „Demokratie bedeutet Freiheit, Gleichberechtigung und Rechtsstaatlichkeit. Diese Werte müssen immer wieder neu vermittelt und verteidigt werden. Es ist entscheidend, dass Kinder und Jugendliche früh lernen, wie unser demokratisches System funktioniert – und dass sie selbst ein Teil davon sind.“

Christina Henke, Staatssekretärin für Bildung, unterstreicht die Rolle der politischen Bildung in Schulen: „Demokratische Bildung ist Kernauftrag von Schule. Projekte wie das Demokratie-Mobil ergänzen den Unterricht auf innovative Weise und erreichen junge Menschen direkt in ihrem Lebensumfeld. Solche Kooperationen zwischen Schule, Zivilgesellschaft und Unternehmen sind ein wichtiges Signal für unsere Demokratie.“

Auch die Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf, Nadja Zivkovic, begrüßt den Auftakt: „Marzahn-Hellersdorf ist vielfältig und lebendig. Umso wichtiger ist es, demokratische Werte im Alltag erfahrbar zu machen. Das Demokratie-Mobil stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Bezirk und gibt jungen Menschen eine Stimme.“

Der Pilot ist der Auftakt für eine regelmäßige Durchführung des Workshops an der Marcana-Gemeinschaftsschule in diesem Jahr.

#Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität – aber wichtige Chancen bleiben ungenutzt 🏗️🌡️ Das Gebäudemodernisierungsgesetz wurde heute in zweiter und dritter Lesung im #Bundestag und anschließend im #Bundesrat beschlossen. Positiv ist, dass damit grundsätzlich wieder mehr #Technologieoffenheit und #Flexibilität geschaffen wird. Doch aus Sicht der sozial orientierten #Wohnungswirtschaft bleibt das Gesetz weit hinter den Anforderungen der Praxis zurück. Die zentralen Kritikpunkte im Überblick: ❌ Fehlender #Flottenansatz: Statt jedes Gebäude isoliert betrachten zu müssen, brauchen wir die Möglichkeit, Investitionen über Bestände und #Quartiere hinweg zu steuern. So könnten wir dort sanieren, wo jeder investierte Euro die maximale #CO₂-Einsparung bringt. ❌ Verzerrte Kostenaufteilung: Die vorgesehene pauschale Beteiligung der sozial orientierten #Wohnungsunternehmen an #Energiekosten bricht mit dem bewährten CO₂-#Stufenmodell. Unternehmen werden für Kosten in die Pflicht genommen, die sie weder verursachen noch beeinflussen können – das setzt völlig falsche Anreize. ❌ #Bürokratie-Monster statt Beschleuniger: Neue Informations-, Dokumentations- und Vorlagepflichten erhöhen den Verwaltungsaufwand massiv, statt #Modernisierungen schneller und wirtschaftlicher zu machen. ❌ #Planungsunsicherheit durch Förderkürzungen: Dass die Bundesförderung für effiziente Gebäude (#BEG) kurzfristig gekürzt wird – gerade für Mehrfamilienhäuser –, trifft genau die Unternehmen, die den sozialen Wohnungsbestand klimaneutral transformieren müssen. Zudem gilt: #Ordnungsrecht und #Förderung müssen Hand in Hand gehen. Höhere gesetzliche Anforderungen können nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie von einer verlässlichen und auskömmlichen Förderkulisse begleitet werden.

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 28/2026

page_1

WI 28/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw