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Berlin: degewo-Klimahaus in Treptow-Köpenick fertiggestellt

Berlin – degewo hat die Arbeiten am Klimahaus in der Salvador-Allende-Straße 5 in Berlin Treptow-Köpenick erfolgreich abgeschlossen. Der achtgeschossige Neubau mit 112 Wohnungen, davon 56 gefördert mit Mietpreisen ab 7 Euro/m² ist ein Pilotprojekt für klimafreundlichen Wohnungsbau und setzt neue Maßstäbe für Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und soziale Verantwortung.

21. Oktober 2025
ALOMS/degewo
Sandra Wehrmann, Vorstandsmitglied von degewo, und Nevzat Köstek, Geschäftsführender Gesellschafter der BATEG GmbH, am degewo-Klimahaus© ALOMS Bei Namensnennung ist das Pseudonym "ALOMS" verwenden! Vertragliche Nutzungsbedingungen beachten. Sonstige Veröffe

„Das Klimahaus ist ein wichtiger Baustein unserer Strategie für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Beim Klimaschutz wollen wir vorangehen und bis 2045 nahezu klimaneutral sein – mit innovativen Lösungen, die auch für zukünftige Generationen Bestand haben“, sagte Sandra Wehrmann, Vorstandsmitglied von degewo.

Das Gebäude wurde in Holzhybridbauweise errichtet – mit einem hohen Anteil an Holz in der tragenden Konstruktion und der Gebäudehülle. Es erfüllt den Effizienzhaus-Standard 40 NH und emittiert über einen Lebenszyklus von 50 Jahren weniger als 24 kg CO?/m²/Jahr. Dafür wird es mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG-Plus) sowie dem NaWoh-Siegel ausgezeichnet.

Die Energieversorgung erfolgt über Photovoltaikanlagen auf dem Dach, die grünen Strom für Wärmepumpen und Hausstrom erzeugen. Nur bei sehr niedrigen Temperaturen wird die Spitzenlast durch Fernwärme gedeckt. Das Dach und das Vordach des Klimahauses sind begrünt – mit positiven Effekten für Mikroklima und Artenvielfalt.

Das dezentrale Regenwassermanagement speichert überschüssiges Wasser in Zisternen zur Bewässerung der Außenanlagen oder lässt es über Rigolen versickern – ganz ohne Einleitung in die Kanalisation.

Auch die Mobilität wurde mitgedacht: Alle Stellplätze im offenen Erdgeschoss sind für E-Mobilität vorgerüstet, perspektivisch ergänzt durch Car-Sharing-Angebote.

Im Dezember dieses Jahres können die ersten Mieterinnen und Mieter in das degewo-Klimahaus einziehen. (wei)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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