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Auftakt für StadtQuartier Obertürkheim: SWSG schafft 136 neue Wohnungen

Stuttgart – Am Bahnhof Obertürkheim entsteht in den kommenden Jahren ein modernes, urbanes Stadtquartier: Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) entwickelt hier nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern auch attraktive Gewerbeflächen, eine Kindertagesstätte und weitere Begegnungsorte für die Nachbarschaft. Mit der Unterzeichnung des Generalübernehmervertrags mit der Köster GmbH erfolgt der offizielle Auftakt für das Neubauprojekt.

5. Februar 2026
SWSG_StadtQuartier Obertürkheim
SWSG

Das StadtQuartier Obertürkheim der SWSG umfasst insgesamt 136 Wohnungen, darunter 110 öffentlich geförderte Sozialmietwohnungen und 25 Eigentumswohnungen. Ergänzt wird das Quartier durch eine Pflege-Wohngemeinschaft sowie vielfältige Büro- und Gewerbeflächen.

Ein besonderes Merkmal des neuen Quartiers ist die Integration einer Stadtteilbibliothek und einer sechsgruppigen Kindertagesstätte, die das Angebot für Familien und alle Generationen bereichern. Mit dem StadtQuartier Obertürkheim setzt die SWSG auf die Entwicklung eines urbanen und zukunftsfähigen Lebensraums, in dem Wohnen, Arbeiten und gemeinschaftliches Leben im Mittelpunkt stehen.

Auf der Basis der städtebaulichen Leitidee des Büros a+r Architekten GmbH wird die Köster GmbH als Generalübernehmer die Baumaßnahme planen und umsetzen. Der Baustart ist für Herbst 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung wird voraussichtlich 2028 erfolgen.

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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