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Zahl der Woche

59 Prozent aller mindestens Hundertjährigen in Deutschland lebten im eigenen Zuhause. Am 15. Mai 2022 gab es hierzulande knapp 16.800 mindestens Hundertjährige.

1. Oktober 2024
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Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, lebten Menschen in dieser Altersgruppe damit häufiger im eigenen Zuhause als früher: Der Anteil ist gegenüber dem Zensus 2011 um 10 Prozentpunkte gestiegen. Weniger als die Hälfte (46 Prozent) der Hundertjährigen und älteren Menschen, die zu Hause leben, wohnten im selbst genutzten Eigentum, 54 Prozent in Mietwohnungen. Dagegen waren knapp 7.000 Personen (42 Prozent) in Gemeinschaftsunterkünften, wie zum Beispiel Alten- und Pflegeheimen, untergebracht. Frauen machen einen Großteil der mindestens Hundertjährigen aus. Der Frauenanteil sank allerdings geringfügig von 88 Prozent im Jahr 2011 auf 85 Prozent im Jahr 2022. Menschen mit einem Alter von 100 Jahren oder mehr lebten vorwiegend (90 Prozent) in Städten ab 5.000 Einwohnern. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) wohnte in Großstädten mit einer Bevölkerung ab 100 000. Das sind vier Prozentpunkte mehr als die Gesamtbevölkerung. 29 Prozent lebten in Städten mit 20.000 bis unter 100.000 und 26 Prozent in Kleinstädten mit 5.000 bis unter 20.000 Einwohnern. Auf dem Land, das heißt in Gemeinden unter 5.000 Einwohnern, waren 10 Prozent der Altersgruppe 100+ wohnhaft, während 14 Prozent der gesamten Bevölkerung dort lebten.

🏗️ Baugenehmigungen steigen – jetzt muss aus Zuversicht bezahlbarer Wohnraum werden Die Genehmigungszahlen zeigen weiter nach oben: Im Juli wurden bundesweit 22.500 Wohnungen genehmigt, 1,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Von Januar bis Juli waren es 148.800 Wohnungen – ein Plus von 12,9 Prozent. Besonders wichtig für den Mietwohnungsbau: Bei neuen Mehrfamilienhäusern stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 15,1 Prozent auf 79.700. Das ist ein ermutigendes Signal. Aber: Eine Genehmigung ist noch keine gebaute und vor allem keine bezahlbare Wohnung. Auch die jüngste ifo-Umfrage zeigt: Die Zuversicht im Wohnungsbau wächst, die aktuelle Geschäftslage bleibt jedoch schwierig. Was jetzt zählt: 🏠 Baukosten dauerhaft senken – mit einem praxistauglichen Gebäude-Basisstandard und weniger kostentreibenden Anforderungen. 🏠 Gebäudetyp E endlich rechtssicher machen. Die Verzögerungen dürfen so nicht weitergehen. 🏠 Serielles und modulares Bauen stärken und Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfachen und beschleunigen. 🏠 Neubauförderung verlässlich gestalten, insbesondere für das bezahlbare mittlere Mietsegment, und die EH55-Plus-Förderung über das Jahresende hinaus fortführen. 🏠 Bei der Sonder-AfA nach § 7b EStG das vorgeschriebene Effizienzhaus-Niveau auf den kostengünstigeren EH55-Standard absenken. 📣 Bezahlbarer Neubau braucht mehr als steigende Genehmigungszahlen. Er braucht Rahmenbedingungen, unter denen Wohnungsunternehmen tatsächlich bauen können – und Menschen sich die entstehenden Wohnungen leisten können.

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