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Zahl der Woche

12. Dezember 2024
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2,9 Prozent betrug der Anstieg der Reallöhne in Deutschland im dritten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, setzte sich mit diesem sechsten Anstieg in Folge der positive Trend der Reallohnentwicklung fort. Dazu trugen auch die Auszahlungen von Inflationsausgleichsprämien sowie die unter anderem in Tarifverträgen beschlossenen Lohnsteigerungen und Einmalzahlungen bei. Nominal waren die Löhne im dritten Quartal um 4,9 Prozent gestiegen. In den Quartalen von Ende 2021 bis Anfang 2023 hatten die Beschäftigten dagegen kräftige Reallohnverluste zu verzeichnen. Durch die starke Inflation in den vergangenen Jahren sind die realen Reallöhne in Deutschland im Durchschnitt auf das Niveau von 2016 zurückgefallen. Dieser Einbruch konnte auch durch die jüngste Periode kontinuierlich ansteigender Reallöhne noch nicht ausgeglichen werden. Maßgeblich für die hohen Reallohnzuwächse in diesem Jahr ist, dass die Löhne und Gehälter – etwa aufgrund von Tarifverträgen mit Laufzeiten von ein bis zwei Jahren – erst mit Verzögerung auf den Inflationsschub der vergangenen Jahre reagiert haben, während sich die Inflation bereits zurückbildete. Dieser Aufholprozess geht nach Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaft IfW in Kiel jedoch allmählich zu Ende. Angesichts der wirtschaftlichen Stagnation zeichne sich eine vollständige Erholung zum Vorkrisentrend – also dem Reallohnniveau, das ohne Pandemie und Inflationsschub realistisch wäre – nicht ab.

Die #Wärmewende scheitert nicht an fehlenden Projektideen. Entscheidend ist ihre Finanzierung – und die richtige politische sowie regulatorische Rahmensetzung. Neue Wärmenetze und moderne Infrastrukturen benötigen viel Kapital und lange Planungshorizonte. Gleichzeitig beeinflussen Regulierungen, die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW), Baukosten und Anschlussquoten die Wirtschaftlichkeit. Doch wie gelingt der praktische Übergang? Von Fragen wie dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand bis hin zur Frage, wie man Fernwärme und Wärmepumpe intelligent miteinander versöhnen kann, gibt es viel zu besprechen. Stadtwerke, Banken, Investoren und die Wohnungswirtschaft müssen daher früh klären: • Welche Projekte erfüllen die Finanzierungskriterien? • Wie lassen sich Risiken fair verteilen? • Welche Förderinstrumente und Rahmenbedingungen (wie das GMG oder die Kommunale Wärmeplanung) schaffen echte Planungssicherheit? • Wie entstehen tragfähige Refinanzierungsmodelle im Wärmemarkt? Genau diesen drängenden Fragen widmen wir uns bei der Energiemanager-Konferenz 2026 im Rahmen des Themenblocks „Positionen zum Fortgang der Wärmewende“. Wir freuen uns sehr auf den hochkarätigen Austausch und die Diskussion mit starken Expertinnen und Experten aus der Praxis: 🎙️ @[Ingeborg Esser] (Hauptgeschäftsführung, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft) 🎙️@[Kerstin Andreae] (Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung, @[BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.]) 🎙️ Klaus Köhler (Partner, m3 management consulting) 🎙️ Andreas Reinhardt (Geschäftsführer, @[Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH]) https://lnkd.in/dKMhAs-f

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