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Zahl der Woche

20 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren in Deutschland besaßen 2022 einen akademischen Berufsabschluss, wie Bachelor, Master, Diplom oder Promotion. Dies teilte das Statistische Bundesamt auf Basis des Zensus 2022 mit.

4. November 2024
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40 Prozent der Menschen haben demnach eine Lehre oder Berufsausbildung im dualen System absolviert. 12 Prozent hatten einen Fachschulabschluss. 27 Prozent der Personen waren (noch) ohne beruflichen Bildungsabschluss. Über alle Altersgruppen war der berufliche Abschluss einer Lehre oder Berufsausbildung im dualen System am häufigsten verbreitet. In der Altersgruppe 30 bis 49 Jahre hatten 38 Prozent eine Lehre oder Berufsausbildung im dualen System absolviert. Bei den 50- bis 64-Jährigen waren es 47 Prozent und in der Altersgruppe ab 65 Jahren die Hälfte. Den höchsten Anteil an Akademikern gab es mit knapp einem Drittel (29 Prozent) in der Altersgruppe 30 bis 49 Jahre. Im Vergleich der Kreise und kreisfreien Städte lebten in Deutschland anteilig die meisten Akademiker in großen Universitätsstädten: In München (41 Prozent), Erlangen (40 Prozent) und Heidelberg (39 Prozent) waren akademische Berufsabschlüsse am häufigsten verbreitet. Promovierte waren am häufigsten in Heidelberg (sieben Prozent), Jena (sieben Prozent) und Tübingen (fünf Prozent) vertreten. Dort lebten anteilig die meisten Personen ab 15 Jahren mit einer Promotion. Im Vergleich der Bundesländer waren akademische Abschlüsse am häufigsten in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg (jeweils 32 Prozent) verbreitet. Hessen war mit 22 Prozent Akademikern das Flächenland mit dem höchsten Anteil.

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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