Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

WohnZukunftsTag 2026: Impulse für morgen – Wege in eine neue Realität

Berlin – Zwei Tage voller Impulse, Praxisberichte und Zukunftsperspektiven:
Der WohnZukunftsTag des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW brachte am 29. und 30. Juni 2026 Vertreter aus Wohnungswirtschaft, Politik,
Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um über die zentralen Herausforderungen und Chancen der Branche zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Investitionssicherheit, Klimatransformation und Resilienz.

1. Juli 2026
BFW B!WRD 2024
Niklas Krug

Den Auftakt machte GdW-Präsident Axel Gedaschko, der in seiner Begrüßung die großen Themen des Kongresses skizzierte. Angesichts wachsender Anforderungen an die Wohnungswirtschaft brauche es mehr denn je praxisnahe Lösungen, Innovationsbereitschaft und verlässliche Rahmenbedingungen, um bezahlbares Wohnen auch künftig zu sichern.

GdW-Präsident Axel Gedaschko eröffnete den WohnZukunftsTag.

Foto: Niklas Krug

Bereits am ersten Kongresstag standen zwei parallele, inhaltliche „Deep Dives“ auf dem Programm. Während sich ein Forum mit der zunehmenden Bedeutung von Cybersecurity beschäftigte, diskutierten die Teilnehmer im zweiten Deep Dive die Frage der digitalen Souveränität. Deutlich wurde in beiden Veranstaltungen: Digitale Transformation ist längst keine rein technische Aufgabe mehr. Sie erfordert strategische Entscheidungen, klare Verantwortlichkeiten und die Fähigkeit, Chancen und Risiken neuer Technologien aktiv zu gestalten.

In den anschließenden Werkstattberichten ging es um ganz konkrete Entwicklungen für die Praxis. Vorgestellt wurden der aktuelle Stand des KI-Projekts der Wohnungswirtschaft WohWi-GPT, rechtliche Perspektiven für die Weiterentwicklung des Wohnungsrechts sowie die laufenden Arbeiten an der Rahmenvereinbarung zum seriellen Sanieren. Trotz unterschiedlicher Themen verband alle drei Formate ein gemeinsames Ziel: die Schaffung verlässlicher Grundlagen für die Zukunftsfähigkeit der Wohnungswirtschaft.

Ein besonderer Höhepunkt des ersten Kongresstages war die Verleihung des Deutschen Bauherrenpreises 2026, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feierte. Die Auszeichnung würdigt herausragende Projekte, die Qualität, Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung im Wohnungsbau beispielhaft verbinden. Für die besondere Bedeutung des Preises sprach auch die Teilnahme von Bundesbauministerin Verena Hubertz, die sich mit einem Grußwort an die Gäste wandte und die Rolle innovativer und bezahlbarer Wohnkonzepte für die Zukunft des Wohnens hervorhob.

Digitalisierung als Führungsaufgabe

Der zweite Kongresstag begann mit einem Impuls von Luka Mucic, CEO von Vonovia. Er machte deutlich, dass Digitalisierung und Künstliche Intelligenz keine Selbstzwecke sind, sondern entscheidende Instrumente, um den Herausforderungen steigender Kosten, wachsender regulatorischer Anforderungen und des Fachkräftemangels zu begegnen. Gleichzeitig betonte er, dass technologische Innovation immer den Menschen dienen müsse und nur in Verbindung mit einer entsprechenden Unternehmenskultur ihr volles Potenzial entfalten könne.

Einen weiteren Akzent setzte Jens Huthoff mit seinem Praxisbericht zur Cybersicherheit. Sein Appell: Unternehmen sollten sich nicht fragen, ob sie von Cyberangriffen betroffen sein werden, sondern ob sie auf den Ernstfall vorbereitet sind. Anhand realistischer Krisenszenarien zeigte er, wie wichtig organisatorische Resilienz, klare Verantwortlichkeiten und regelmäßige Übungen für die Handlungsfähigkeit von Unternehmen sind.

Im ersten Deep-Dive-Block des zweiten Kongresstages stand die Transformation des Gebäudebestands aus unterschiedlichen Perspektiven im Mittelpunkt. Im Forum zur Regulatorik der Gebäudetransformation wurde diskutiert, welche politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen notwendig sind, um Investitionen in die Wärmewende langfristig abzusichern. Der zweite Deep Dive rückte die Finanzierungslücke bei der Erreichung der Klimaneutralität des Gebäudebestands in den Fokus und zeigte auf, dass neue Kooperations- und Finanzierungsmodelle zunehmend an Bedeutung gewinnen. Parallel dazu beschäftigte sich das Panel zum Contracting mit den Perspektiven dezentraler Energieversorgung im Quartier und der Frage, wie Investitionen in Mieterstrom, Photovoltaik und Wärmepumpen trotz regulatorischer Unsicherheiten vorangebracht werden können.

Foto: Niklas Krug

Resilienz, Kreislaufwirtschaft und digitale Identitäten

Wie gut ist die Wohnungswirtschaft auf Krisen vorbereitet? Dieser Frage widmete sich das Resilienz-Panel unter der Moderation von GdW-Präsident Axel Gedaschko. Ausgehend von Erfahrungen mit Stromausfällen und anderen Krisenszenarien wurde diskutiert, welche Rolle Vorbereitung, Notfallplanung und klare Verantwortlichkeiten für die Handlungsfähigkeit von Unternehmen spielen. Einigkeit bestand darin, dass Resilienz keine Aufgabe für den Ernstfall ist, sondern lange vorher beginnt und zwar auf allen Ebenen.  

Ebenfalls mit der Zukunftsfähigkeit der Branche beschäftigten sich die beiden weiteren Deep Dives des Themenblocks. Beim zirkulären Bauen stand die Frage im Mittelpunkt, wie Kreislaufwirtschaft vom Pilotprojekt in die praktische Anwendung überführt werden kann und welche Potenziale im Gebäudebestand als Rohstoffdepot liegen. Der Deep Dive zur EUDI-Wallet – dem EU-Projekt einer persönlichen digitalen Brieftasche – richtete den Blick auf die Digitalisierung von Prozessen und zeigte auf, welche Möglichkeiten digitale Identitäten künftig für Vermietung, Mitgliedschaften und weitere Dienstleistungen der Wohnungswirtschaft eröffnen können.

Mit der Zukunftsfähigkeit der Branche in unterschiedlichsten Themenfeldern beschäftigten sich die Deep Dives.

Foto: Niklas Krug

Neben den Fachdebatten bot der WohnZukunftsTag zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch und zur Vernetzung. Dabei zog sich eine Erkenntnis wie ein roter Faden durch nahezu alle Veranstaltungen: Die Herausforderungen für die Wohnungswirtschaft sind komplex, doch die Branche verfügt über das Wissen, die Innovationskraft und die Bereitschaft, Lösungen aktiv zu gestalten. Zu den weiteren Höhepunkten zählte die Verleihung des DW Zukunftspreises, mit dem innovative Projekte und zukunftsweisende Ideen für die Wohnungswirtschaft ausgezeichnet wurden.

Der WohnZukunftsTag 2026 machte damit einmal mehr deutlich: Die Zukunft des Wohnens entsteht nicht erst morgen. Sie wird bereits heute entwickelt: in Unternehmen, Verbänden und gemeinsamen Initiativen, die den Wandel aktiv gestalten. ⇒(zeis)

 

🌱 Road2Green: Jetzt für den DW-Zukunftspreis 2027 bewerben! 🏢✨ Wie gelingt der Spagat zwischen Klimaschutz und bezahlbarem Wohnen? Der DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2027 (ausgerichtet von DW Die Wohnungswirtschaft, präsentiert von Aareon) sucht überzeugende Gesamtstrategien zur Klimaneutralität – egal ob Bestand oder Neubau, groß oder klein! Gesucht wird die Vielfalt an Wegen: Ob Quartiersansatz, serielle Sanierung oder digitale Lösungen – Hauptsache Teil einer nachvollziehbaren Gesamtstrategie. 💡 Ihre Chance: Präsentation vor einer namhaften Jury (Vorsitz: Prof. Elisabeth Endres) Hohe Medienpräsenz in DW Die Wohnungswirtschaft & Haufe.Immobilien Preisverleihung beim WohnZukunftsTag 2027 Schirmherr ist GdW-Präsident Axel Gedaschko. 📅 Frist: Bis zum 31. Januar 2027 online bewerben unter: www.dw-zukunftspreis.de.

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 39/2026

page_1

WI 39/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw