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Wohnungswirtschaft fordert verlässliche und faire Regeln für die Kupfer-Glas-Migration

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW begrüßt die wesentlichen Eckpunkte im Konsultationspapier des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) zur Kupfer-Glas-Migration, warnt jedoch vor Nachteilen für Mieterinnen und Mieter sowie für den fairen Wettbewerb.

20. November 2025
pixabay
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„Die Wohnungswirtschaft treibt den Glasfaserausbau im Bestand stark voran: 40 Prozent der GdW-Wohnungen verfügen bereits über einen Glasfaseranschluss. Die Wohnungsunternehmen benötigen für den weiteren Ausbau aber bessere und verlässliche Rahmenbedingungen“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des GdW.

Eine Abschaltung der Kupfernetze darf aus Sicht des GdW nur erfolgen, wenn im jeweiligen Gebäude tatsächlich Glasfaser verfügbar ist, die Preise vergleichbar bleiben und die Versorgung der Endkunden ohne Unterbrechung gewährleistet wird. Ebenso hält der Verband eine Vorlauffrist von mindestens 24 Monaten nach tatsächlicher FTTH-Verfügbarkeit für unerlässlich.

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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