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Wohnungsbau-Tag unter dem Motto „Bauplan D 2030“

Berlin – Die Wohnungsbaukrise bleibt eine der größten Herausforderungen Deutschlands – umso wichtiger sind klare Impulse von der Politik. Am 10. April 2025 trifft sich die Wohnungs- und Baubranche beim 16. Wohnungsbau-Tag, um der neuen schwarz-roten Bundesregierung konkrete Lösungsansätze mit auf den Weg zu geben.

12. März 2025
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Unter dem Titel „Wohnungsbau in Deutschland – BAUPLAN D 2030“ steht die Frage im Mittelpunkt: Wie kann der Wohnungsbau als Motor der Binnenkonjunktur wieder Fahrt aufnehmen? Die Branche wird eine umfassende Agenda präsentieren – mit klaren Forderungen, um den Wohnungsbau anzukurbeln und bezahlbares Wohnen zu sichern.

Ein Seismograph für Bauen und Wohnen

Seit Jahren gilt der Wohnungsbau-Tag als wichtiger Indikator für Entwicklungen im Bau- und Wohnsektor. Doch mehr noch: Er ist ein politischer Kompass, der die Richtung weist und die Politik zum Handeln auffordert. Veranstaltet wird der Branchen-Gipfel von sieben führenden Akteuren der Bau- und Immobilienbranche – und ihre Botschaft ist unmissverständlich.

Warnung für die neue Bundesregierung

Die neue Koalition aus CDU/CSU und SPD muss die dringliche Wohnungsnot erkennen und rasch gegensteuern. Denn: Wer schlecht wohnt, fühlt sich schlecht regiert. Knapper Wohnraum und explodierende Mieten sind nicht nur eine soziale, sondern auch eine demokratische Herausforderung. Die zentrale Mahnung des Wohnungsbau-Tages lautet daher: Scheitert der Wohnungsbau, dann scheitert auch politisch eine Menge.

Neue Studie zum Wohnungsbau in Deutschland

Auf dem Branchen-Gipfel stellen zwei Institute eine neue Wohnungsbau-Studie vor. Sie legen damit die Messlatte für eine neue schwarz-rote Bundesregierung. Titel der Studie: „Wohnungsbau in Deutschland – Quo vadis? Wege zu einem leistungsfähigen Wohnungsmarkt“.

Wohnungsmarkt:

  • Status: So viele Wohnungen fehlen aktuell.
  • Not: So viele Menschen leben in überbelegten Wohnungen.
  • Schlechte Perspektive: Wachsendes Wohnungsdefizit. Dann nämlich, wenn die Baby-Boomer in Rente gehen und die Wirtschaft den Zuzug von Arbeitskräften braucht.
  • Wohnungsmarkt-Prognose: So kann sich der Wohnungsbestand in Deutschland bis 2045 entwickeln.

Baukosten:

  • Kosten-Explosion beim Bauen: Die „Preis-Raketen“ der letzten 25 Jahre.
  • Kosten-Treiber: Bund, Länder und Kommunen – wie sie das Bauen (viel zu) teuer machen.
  • Kosten-Dämpfer (vor allem auch bei Sozialwohnungen): Standards herunterfahren – deutlich günstiger bauen. Durch Aufzug, Energie-Standards, Keller, Tiefgarage, Fassade … die Kostenspirale zurückdrehen.
  • Kosten runterfahren: Reine Baukosten liegen heute in Großstädten im Schnitt bei 3.590 Euro/m². Doch machbar ist ein Quadratmeterpreis von unter 3.000 Euro. Diese Marke muss das Ziel sein.
  • Best Practice: Vorzeige-Projekte mit reinen Baukosten von sogar unter 2.300 Euro/m².

To-dos für Schwarz-Rot

  • Förderminimum: Für 60.000 bezahlbare Wohnungen und 100.000 Sozialwohnungen.
  • Forderungskatalog an die neue Bundesregierung

Die Weichen müssen jetzt gestellt werden – denn nur mit entschlossenen Maßnahmen kann der Wohnungsbau wieder zum Motor der Binnenkonjunktur werden. (höl/zeis)

Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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