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Wohnkongress der Konrad-Adenauer-Stiftung: Finanzierbarer Wohnungsbau im Fokus

Berlin – Der Wohnkongress der Konrad-Adenauer-Stiftung am 16. Oktober 2025 brachte Experten aus Politik, Wissenschaft und Wohnungswirtschaft zusammen, um drängende Fragen rund um Wohnungsneubau, Finanzierung und Klimaschutz zu diskutieren. Im Mittelpunkt des Panels „Bauen, aber wie? Wege zur Finanzierbarkeit von Neubau und Klimaschutz“, an dem GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser teilnahm, stand die zentrale Frage: Wie lässt sich dringend benötigter Wohnungsneubau mit Klimaschutzmaßnahmen zugleich finanzierbar gestalten?

23. Oktober 2025
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Die aktuellen steuerlichen und finanzierungsrechtlichen Rahmenbedingungen verhindern vielfach, dass dringend benötigter Wohnraum überhaupt entsteht. Entscheidend sind jetzt realistische Rahmenbedingungen für den Mietwohnungsneubau – mit einer Sonderabschreibung nach § 7b Einkommensteuergesetz (EStG), die ihren Namen verdient. Die derzeitige Vorgabe des Effizienzhaus-40-Standards mit Nachhaltigkeitsklasse ist schlicht zu ambitioniert und muss gestrichen werden. Nur so können Baukosten und Mieten bezahlbar bleiben.

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Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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