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Wohnen auf Europaebene: Sonderausschuss und Housing Task Force nehmen Arbeit auf

Brüssel – Der Sonderausschuss des Europäischen Parlaments zur Wohnungskrise und die Housing Task Force der Europäischen Kommission haben am 24. März 2025 gemeinsam eine Auftaktveranstaltung organisiert, um über die Wohnungskrise und die Möglichkeiten der EU zu ihrer Bekämpfung zu diskutieren.

10. April 2025
europe-609118_pixabay

Eröffnet wurde die Sitzung von Irene Tinagli, Vorsitzende des Sonderausschusses, und Dan Jørgensen, EU-Kommissar für Wohnungswesen. Im Anschluss folgten Debatten mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments sowie zwei thematische Panels mit Experten und Interessenvertretern.

Angesichts der bereits bekannten Probleme wie der Revision der Beihilferegeln, der Beschleunigung von Baugenehmigungen, der Spekulation mit „Vulture Funds“ und der Kurzzeitvermietung für touristische Zwecke drängten die Europaabgeordneten auf eine Beschleunigung der Arbeiten. Dan Jørgensen hingegen forderte den Sonderausschuss des Europäischen Parlaments auf, konkrete Empfehlungen zu formulieren.

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Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für Februar 2026 lassen zunächst aufatmen: Mit rund 22.200 genehmigten Wohnungen verzeichnen wir ein Plus von 24,1% gegenüber dem Vorjahr. Besonders bei den Mehrfamilienhäusern (+18%) zeigt sich eine vorsichtige Stabilisierung. Doch der Schein trügt. Wie #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] treffend warnt, spiegeln diese Zahlen noch den Trend vor der Eskalation im Nahostkonflikt wider. Die Realität auf den Baustellen sieht heute schon wieder anders aus: ⚡ Kostenexplosion: Fehlende Festpreise und Engpässe bei Baustoffen. 📈 Geopolitische Risiken: Die Lage an der Straße von Hormus belastet die Lieferketten massiv. 📊 Zinsdruck: Das Niveau bleibt hoch und würgt die Finanzierbarkeit ab. Was jetzt passieren muss: Damit aus der Erholung keine „Vollbremsung“ wird, fordert die Wohnungswirtschaft einen radikalen Perspektivwechsel: 🟣 „Fast Lane“ für den Wohnungsbau: Wohnraum muss als überragendes öffentliches Interesse gesetzlich verankert werden, um Genehmigungsprozesse massiv zu beschleunigen. 🔵 „E wie einfach“: Wir brauchen einen rechtssicheren Basisstandard statt überhöhter technischer Anforderungen. 🟢 Planungssicherheit: Behörden benötigen den Mut und die rechtliche Freiheit, schneller und standardisierter zu entscheiden. https://lnkd.in/duDzhPa4

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