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Wie digitale Tools das Wohnen verbessern

Mühlhausen/Berlin – In der zweiten Folge von Staffel 3 der Videoreportage „Bei uns ist Zuhause" geht es um digitale Anwendungen. Bezahlbarer Wohnraum ist in Deutschland knapp, die Kosten steigen und es wird zu wenig gebaut. In dieser angespannten Situation eröffnet die Digitalisierung neue Wege, genau diese Probleme anzugehen. Wie konkret das aussehen kann, zeigt ein Blick nach Mühlhausen – und in eine Branche im Wandel. Weniger als zehn Kilometer vom Mittelpunkt Deutschlands entfernt findet sich ein Musterbeispiel der Digitalisierung im Bereich „Wohnen“: in Mühlhausen, einer 36.000-Einwohner-Stadt in Thüringen.

3. September 2026
Folge 2 Bild 2

In der ehemaligen Reichsstadt, deren Geschichte bis ins 9. Jahrhundert zurück reicht, treffen Mittelalter und Hightech aufeinander. Ein komplettes Stadtgebiet wurde dort digitalisiert. „Wir sind als Modellkommune ‚Smart City‘ – und dadurch haben wir die Möglichkeit bekommen, ein ganzes Stadtgebiet als digitalen Zwilling abzubilden“, erklärt Frank Spangenberg, Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsgesellschaft Mühlhausen (SWG). Was abstrakt klingt, hat einen ganz praktischen Nutzen: Gebäude, Infrastruktur und Daten werden in einem virtuellen 3D-Modell zusammengeführt. Der digitale Zwilling hilft nicht nur der Stadtplanung, sondern auch im Alltag der Wohnungswirtschaft. Prozesse wie Vermietung der Wartung werden schneller und effizienter.

Digitalisierung wird zur Gemeinschaftsaufgabe

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Big Tech oder die Neuordnung von Stadt und Land Post-Distance-Development: Wohnen jenseits der Metropolen positiv denken   Heute haben wir auf dem NEW bauhaus Festival in Weimar über das Verhältnis von Stadt und Land und die Perspektiven ländlicher Räume diskutiert. Ländliche Räume haben eine Reihe von Vorteilen und sind oft durch starke Nachbarschaften geprägt. @[Johann Waschnewski] (Landrat Saale-Holzland-Kreis) betonte, dass „High tech“ auch auf dem Land wirken kann, aber bei den Menschen unbedingt andocken und damit zum „High touch“ werden sollte. Zudem plädierte er für mehr Mut der Landesentwicklungsplan bei der Ausweisung von potenziellen Entwicklungsflächen. Ob sich Kommunen positiv entwickeln, hängt aus Sicht von Prof. Peter Thomé (Lehr- und Forschungsgebiet Strategien ländlicher Räume, Hochschule Koblenz) nicht zwangsläufig von der Entfernung zur nächsten Großstadt, sondern vor allem vom sozialdynamischen Gefüge und dem Engagement der Bewohner vor Ort ab. @[Stefan Bürger] (CEO @[GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen]) plädierte aus Unternehmersicht für mehr Realismus und Marktorientierung in der Debatte um Stadt und Land. Es braucht aus seiner Sicht vor allem eine Orchestrierung der verschiedenen Ansätze für die ländlichen Räume. Die spannende Diskussion wurde von @[Frank Emrich] (Verbandsdirektor des vtw - Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.) moderiert. Vielen Dank an alle Beteiligte für die anregenden Denkimpulse.

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