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Weihnachtsspendenprojekt der DESWOS: Schutz vor Wetterextremen und extremer Armut

Köln – Mit ihrem diesjährigen Weihnachtsprojekt unterstützt die Deutsche Entwicklungshilfe für Soziale Wohnungsbauprojekte (DESWOS) Menschen in der Provinz Cabañas im Norden El Salvadors, die von Extremwettern, Naturausbeutung und starker Armut betroffen sind.

12. Dezember 2024
DESWOS
DESWOS

Gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation vor Ort, der Frauenkooperative ACAMS (Asociación Cooperativa de Ahorro y Crédito Mujeres Solidarias) will die DESWOS den Familien in Cabañas in ihrem Kampf gegen elende Wohnbedingungen, Krankheiten, Wassernot und Mangelernährung zur Seite stehen. Und langfristig ökologische und soziale Verbesserungen schaffen.

WOHNEN

Die Familien in Las Cabañas leben schutzlos in einsturzgefährdeten Notbehausungen, die Unwettern nicht standhalten.

ERNÄHRUNG

Zunehmende Wetterextreme wie Starkregen, Stürme und lange Dürrezeiten zerstören die Ernte, Kinder sind mangelernährt.

WASSER

Quellen sind sehr weit entfernt, versiegen oder sind von Fäkalien und Pestiziden verunreinigt.

GESUNDHEIT

Latrinen und fehlende Abwasserreinigung verursachen lebensbedrohliche Magen-Darm-Infekte.

Die gemeinnützige Spar- und Kreditgenossenschaft ACAMS und DESWOS haben 2007 ein Bündnis zur Verbesserung der Lebensgrundlagen in El Salvador geschlossen. ACAMS entstand 2001 aus einer Frauen-Selbsthilfegruppe, die sich nach Beendigung des Bürgerkriegs in einem höchst gewaltsamen gesellschaftlichen Klima für wirtschaftliche Selbstständigkeit von Frauen und den sozialen Zusammenhalt stark machte. Mit über 500 Mitgliedern hat sich ACAMS zu einer soliden Stütze der Gemeindeentwicklung mit einem besonderen Blick für die Frauenförderung entwickelt. ACAMS hat sich auf die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen in ländlichen Gemeinden spezialisiert und durch zahlreiche Projekte tiefgreifende Veränderungen erzielt.

Für die Familien in Cabañas werden dringend Spenden benötigt, zum Beispiel für die Sanierung und Erweiterung von einem kleinen Haus inklusive Toilette und Waschraum und die Ausbildung von Jugendlichen im Maurerhandwerk. Aber auch für Regenwassertanks für die Landwirtschaft und Abwasserfilter für die Bewässerung von Gemüsegärten sammelt die DESWOS Spenden. (win/zeis)

Spendenstichwort: Schutz Familien El Salvador

DESWOS- Spendenkonto

Sparkasse Köln Bonn

IBAN DE87370501980006602221

Was passiert, wenn #Regulierung auf Wohnungsmärkten immer weiter verschärft wird? 🌍 Internationaler Blick auf die #Wohnungspolitik Die Geschichte der 87-jährigen Maricarmen aus Madrid hat europaweit für Aufmerksamkeit gesorgt: Jahrzehntelang lebte sie in einer stark geschützten Wohnung mit sehr niedriger Miete. Als sich die Eigentumsverhältnisse änderten, eskalierte der Konflikt. Der Fall ist emotional. Aber er verweist auf ein größeres Problem: Immer schärfere Regulierung schützt zwar Bestandsmieter, kann aber zugleich das Wohnungsangebot verknappen. Der internationale Blick zeigt das deutlich: In #Berlin sank das Angebot von Mietwohnungen infolge eines Mietendeckel-Experiments zeitweise um bis zu 60 Prozent. In #Katalonien gingen Neuvermietungen nach Einführung von Mietpreisbegrenzungen um rund 10 Prozent zurück. In #SanFrancisco verringerte Rent Control das Mietwohnungsangebot langfristig um 15 Prozent. In den #Niederlanden wechseln zehntausende Mietwohnungen infolge schärferer Regulierung in den Eigentumsmarkt. Das Ergebnis ist häufig dasselbe: Wer bereits einen günstigen Vertrag hat, wird geschützt. Wer neu eine Wohnung sucht, trifft auf weniger Angebot und höhere Marktmieten. Für #Deutschland ist das eine wichtige Lehre. 2025 wurden nur noch 206.600 Wohnungen fertiggestellt – 18 Prozent weniger als im Vorjahr. ❕ Deshalb braucht es vor allem bessere Bedingungen für mehr Neubau, mehr Investitionen und mehr bezahlbares Wohnungsangebot. Denn: Wohnungsmangel lässt sich nicht wegregulieren. Man kann ihn nur überwinden, indem mehr Wohnungen entstehen. 👉 Mehr hier: https://lnkd.in/eDFQ_w5D

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