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Wärmepumpen für die Wärmewende im Bestand

Stuttgart – Mit modularen Energiezentralen, die via Wärmepumpen ganze Häuserzeilen rein aus regenerativen Quellen mit Wärme versorgen, setzt die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) innovative Lösungen um und treibt so die Wärmewende voran.

2. Oktober 2025
Jürgen Pollack
Die Energiezentrale der SWSG am Hausenring beherbergt vier Luft-Wasser-Wärmepumpen.
Jürgen Pollack

In Weilimdorf-Hausen bei Stuttgart hat die SWSG erstmals ein industriell vorgefertigtes Energiemodul eingesetzt, das durch den Betrieb mit Ökostrom eine klimaneutrale Wärmeversorgung des Mehrfamilienhauses mit 24 Wohnungen sicherstellt: Der bisherige jährliche CO2-Ausstoß von etwa 31 Tonnen durch die Gasheizungsanlage wird damit vollständig eliminiert.

Diese Maßnahme ist zudem deutlich kostengünstiger als eine Vollsanierung. Während die Investitionen für den Einbau einer Wärmepumpe bei rund 250 Euro pro Quadratmeter liegen, bewegt sich der Aufwand für eine umfassende Sanierung in einer Größenordnung von etwa 2.000 bis 3.000 Euro pro Quadratmeter.

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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