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Vierteljährliche Zinsanalyse

In dieser Reihe stellt Prof. Dr. Markus Knüfermann vierteljährlich die aktuelle Zinsentwicklung dar und erläutert sie ausführlich.
Professor Knüfermann lehrt und forscht in der Professur für Volkswirtschaftslehre an der EBZ Business School und berät darüber
hinaus Immobilienunternehmen und Kreditinstitute mit Marktanalysen, Finanzkonzeptionen sowie wirtschaftspolitischen Analysen.

9. April 2025
sorapop - stock.adobe.com
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Zinsanalysen dienen Überlegungen, wie sich zukünftig Marktzinssätze entwickeln werden. Wird derZins als Preis für die temporäre Überlassung von Finanzkapital verstanden (tatsächlich ist diesesVerständnis in der Wissenschaft umstritten), dienen Zinsanalysen eben Preisprognosen. Letztere sindeigentlich nicht möglich, weil es sich bei ihnen um Zukunftsvoraussagen handelt. Dazu dienengewöhnlich auch Glaskugeln mit allgemein bekannten Evidenzen. Zinssatzentwicklungen basierenjedoch auf einer Reihe von Kausalketten. Demnach helfen empirische Analysen, zumindest langfristigeEntwicklungen zu antizipieren.

Diese Aussage im Hinblick auf die Langfristigkeit ist nicht selbstverständlich, weil die empirischenGegebenheiten sich mit der Weltfinanzkrise 2008 f. veränderten. Spiwoks et al. (2010) hatten zuvor17.880 Zinsprognosen in Deutschland von 29 Kreditinstituten und Forschungsinstituten im Zeitfenstervon 1989 bis 2006 auf ihre Prognosegüte hin untersucht. Ihre Fragestellung lautete, ob diePrognosemodelle der Institute die tatsächliche Entwicklung besser abbildeten als es eine einfacheFortschreibung der Zinsentwicklungen (sogenannte naive Prognose) vermag. Im Hinblick auf Zinssätzeam langen Ende der Zinsstrukturkurve (zum Beispiel die Renditen von Bundeswertpapieren mit 10-jährigen Restlaufzeiten) verfehlten alle Prognosen die tatsächlichen Entwicklungen. Nur bei Dreimonatsgeldern im Interbankenmarkt konnten – allerdings auch nur – ein Drittel der Analysen bessere Prognosen liefern als es die reinen Wertefortschreibungen vermochten.

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🟡 Zweite Station unserer Sommerfachreise 2026 im Südwesten: die Große Langgasse in Mainz Am Nachmittag geht es mit unserer Delegation, GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] und VdW-südwest-Vorstand @[Dr. Axel Tausendpfund] weiter zur @[Wohnbau Mainz]. Am westlichen Ende der Großen Langgasse entsteht ein sechsgeschossiger Wohn- und Geschäftskomplex, der neuen Wohnraum mit Gewerbe und einer Aufwertung des öffentlichen Raums verbindet. Dafür werden mehrere Bestandsgebäude abgerissen und eine bisher als Parkplatz genutzte Fläche in einen öffentlichen Platz umgewandelt. Die Highlights des Projekts: 🏙️ Neue urbane Qualität: Der neugestaltete Platz bildet künftig den westlichen Abschluss der Großen Langgasse und schafft einen attraktiven öffentlichen Raum in zentraler Lage. 🍽️ Lebendiger Nutzungsmix: Im Erdgeschoss sind Gastronomie und zwei bis vier Läden vorgesehen, die den Platz und das umliegende Quartier beleben sollen. 🏠 Mehr bezahlbarer Wohnraum: In den darüberliegenden Geschossen entstehen 44 Wohnungen – 16 davon werden öffentlich gefördert. 📅 Klare Perspektive: Der Mietbeginn für das neue Innenstadtprojekt ist für Herbst 2027 vorgesehen. Das Projekt zeigt, wie innerstädtische Entwicklung, bezahlbares Wohnen, Handel und mehr Aufenthaltsqualität sinnvoll miteinander verbunden werden können. 🏗️🏬 Mit dabei in Mainz sind außerdem Staatsminister @[Sven Teuber], Sozialdezernentin @[Jana Schmöller], der Bundestagsabgeordnete Daniel Baldy, die Landtagsabgeordnete Dr. @[Dr. Lea Heidbreder], Stadtrat Thomas Gerster und Oliver Bördner aus dem Büro des Mainzer Oberbürgermeisters. Von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz nehmen @[Sandra Baumbach], Dr. @[Ulrich Link] und @[Folker Gratz] teil, aus dem zuständigen Landesministerium @[Bianca Klein] und Susanne Hannes sowie von der LEA Hessen Dr. @[Dr. Karsten McGovern]. #Sommerfachreise #Mainz #Wohnungswirtschaft #BezahlbaresWohnen #Stadtentwicklung #Urbanität #Sommertour

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