Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Klimaschutzprogramm: Jetzt Kurs auf wirksame, bezahlbare CO₂-Minderung setzen
Nach Einschätzung der sozial orientierten Wohnungswirtschaft steigt damit der politische und regulatorische Druck insbesondere im Gebäude- und Verkehrssektor wieder spürbar. Zugleich eröffnet das Urteil die Chance für einen Kurswechsel: weg von teuren Effizienzhäusern ohne Breitenwirkung – hin zu klimaneutraler Versorgung der Gebäude in Verbindung mit energetischen Einzelmaßnahmen. So entsteht kosteneffiziente CO₂-Reduktion, die Klimaschutz und Bezahlbarkeit zusammenbringt.
„Das Urteil zwingt zum Handeln – aber nicht zum teuersten Handeln. Entscheidend ist, dass die Maßnahmen im Klimaschutzprogramm nachweislich wirksam und für alle bezahlbar sind. Für den Gebäudebereich heißt das: Wir brauchen jetzt eine Vorwärtsstrategie, die CO₂ schnell und bezahlbar senkt. Der von fünf renommierten Wissenschaftlern bereits Ende 2024 vorgeschlagene und vom GdW unterstützte ‚Praxispfad CO2-Reduktion im Gebäudesektor‘ ist dafür die richtige Antwort, mit Breitenwirkung im Bestand und sozial verträglichen Mieten“, sagt Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW.
Digital-Abo
- Unbegrenzter Zugang - alle Inhalte auf wohwi.online lesen
- Aktuellste Informationen und Hintergründe aus Wohnungspolitik
- Exklusive Newsletter
Bereits Abonnent? Einloggen