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Urbane Datenplattformen im Vergleich

Urbane Datenplattformen (UDP) entwickeln sich zur zentralen digitalen Infrastruktur in Städten und Gemeinden. Sie erfassen, verknüpfen und stellen kommunale Daten bereit – für Verwaltungen, Fachabteilungen und die Öffentlichkeit. Eine neue Studie aus dem Programm Modellprojekte Smart Cities unterstützt Kommunen bei der Auswahl geeigneter Lösungen. Sie bietet einen Marktüberblick, einen Kriterienkatalog und konkrete Empfehlungen.

18. Juni 2025
BBSR
Marktübersicht von UDP-LösungenBBSR

Berlin – Ob Geo-, Sensor- oder Verwaltungsdaten: UDP bündeln kommunale Informationen und schaffen so eine datenbasierte Grundlage – etwa für urbane digitale Zwillinge oder digitale Dienstleistungen wie Verkehrs-Apps oder Mängelmelder.

Die Studie vergleicht die fünf vielgenutzten Lösungen CIVITAS/CORE V1.0, dieUrban Data Space Platform, UrbanPulse, Stackableund CIVORA anhand technischer, organisatorischer und funktionaler Aspekte. Sie gibt einen strukturierten Überblick über Entwicklungs-, Lizenz- und Betreibermodelle. Im Fokus stehen auch Unterschiede bei Schnittstellen, Mandantenfähigkeit oder Visualisierung. Damit können Kommunen ihre Anforderungen gezielt mit dem verfügbaren Angebot abgleichen.

Mehr Flexibilität mit Open Source und Kooperationen

Die Autorinnen und Autoren empfehlen Kommunen, vor der Auswahl einer Lösung eine klare Bedarfsanalyse durchzuführen und auf technische Standards zu achten, um langfristige Nutzbarkeit und Anpassungsfähigkeit sicherzustellen. Open-Source-Lösungen, Kooperationen und ein schrittweises Vorgehen bieten Kommunen Flexibilität und digitale Souveränität auf dem Weg zur eigenen UDP.

Urbane Datenplattformen sind keine isolierten Softwareprodukte, sondern eine zentrale Infrastruktur für die smarte Kommune“, erklärt Dr.Bettina Distel, die die Studie für das BBSRwissenschaftlich begleitet hat. „Gerade weil der Markt dynamisch ist, brauchen Kommunen Orientierung und Vergleichbarkeit – genau das leistet unsere Analyse.“

Dr.Joachim Weber, Teil des Autorenteams vom Fraunhofer IESE, ergänzt: „Wer als Kommune auf eine urbane Datenplattform setzt, braucht keine One-size-fits-all-Lösung, sondern ein System, das sich an den eigenen Bedarf anpasst – modular, interoperabel und souverän. Der Schlüssel liegt in einer klugen Auswahlstrategie und der Bereitschaft zur Kooperation.“

Die Studie richtet sich an kommunale Digitalisierungsverantwortliche, IT-Abteilungen sowie Führungskräfte. Sie ergänzt die UDP-Studie aus 2023 um eine praxisorientierte und technische Perspektive – und unterstützt beim Einstieg oder der Weiterentwicklung kommunaler Dateninfrastrukturen.

Smart-City-Forschung

Herausgeber der Studie „Urbane Datenplattformen im Vergleich – Eine Entscheidungshilfe für Kommunen“ ist das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Sie ist Teil der Begleitforschung der Koordinierungs- und Transferstelle im Programm Modellprojekte Smart Cities. Das Fraunhofer-Institut für ExperimentellesSoftware EngineeringIESEhat die Studie erarbeitet.

Unter www.bbsr.bund.de können Sie die Studie nachlesen.

🏗️ #Neubau statt Verstaatlichung: Neue Studie zeigt Potenzial für Zehntausende neue Wohnungen – weit überwiegende Mehrheit bezweifelt Wirkung von Vergesellschaftungs-Ideen 🛑 Berlin braucht – wie viele beliebte Großstädte in Deutschland – deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum. Eine neue Studie des @[Kiel Institut für Weltwirtschaft] zeigt, was möglich wäre, wenn die Mittel stattdessen in Neubau fließen: 🏘️ Bis zu 71.000 neue Wohnungen bis 2045. 📉 Angebotsmieten, die bis zu 8,7 Prozent unter der ansonsten erwarteten Entwicklung liegen könnten. Auch die Bevölkerung in Deutschland bezweifelt die Wirksamkeit eines staatlich erzwungenen Eigentümerwechsels: 73 Prozent der Deutschen halten ihn laut einer Forsa nicht für geeignet, hohe Mieten zu bekämpfen. Klar ist: Wer eine Wohnung sucht, braucht zusätzlichen Wohnraum. Ein teurer Eigentümerwechsel für bestehende Wohnungen hilft dabei nicht – im Gegenteil. Regierungen wie der künftige Berliner Senat müssen deshalb das Bauen ermöglichen: mit bezahlbaren Grundstücken, schnelleren Genehmigungen, verlässlichen Investitionsbedingungen und einer starken sozialen Wohnraumförderung. 👉 Mehr hier: https://lnkd.in/d7GcVwNB

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