Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Studie zeigt innerstädtische Unterschiede bei der Daseinsvorsorge für ältere Menschen

Bonn – In deutschen Großstädten gibt es deutliche Unterschiede bei der Versorgung älterer Menschen mit alltäglicher Infrastruktur wie Apotheken, Hausarztpraxen oder Supermärkten. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Demnach sind Stadtteile mit überdurchschnittlich vielen Bewohnern ab 65 Jahren oft schlechter ausgestattet – sowohl objektiv als auch aus Sicht der Betroffenen.

24. April 2025
icon_immobilie_1548x1152px

Die Untersuchung basiert auf kommunalstatistischen Daten, Geodaten sowie Befragungen aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP). Insgesamt wurden rund 2.600 Stadtteile in rund 50 deutschen Großstädten analysiert. Im Fokus standen insbesondere Stadtteile mit einem hohen Anteil älterer Menschen. Häufig befinden sich diese Stadtteile am Stadtrand.

Die Ergebnisse zeigen: In diesen Quartieren gibt es im Durchschnitt weniger Apotheken, Hausarztpraxen, Einkaufsmöglichkeiten und Bankautomaten – ein Nachteil, insbesondere für über 80-Jährige oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen, deren Alltag sich vorwiegend im direkten Wohnumfeld abspielt.

Etwa 46 Prozent der Befragten in Stadtteilen mit einem hohen Anteil über 65-Jähriger gaben an, ihre Hausarztpraxis in weniger als 10 Minuten zu Fuß erreichen zu können. In Stadtteilen mit einem hohen Anteil junger Erwachsener zwischen 18 und 30 Jahren waren es 60 Prozent. Ähnliche Unterschiede zeigten sich auch bei der fußläufigen Erreichbarkeit von Geschäften des täglichen Bedarfs und Bankautomaten.

Angesichts des demografischen Wandels mahnt die Analyse ein stärkeres Augenmerk auf die Nahversorgung älterer Menschen auch in den Großstädten an. Kommunen sollten bestehende Versorgungslücken gezielt identifizieren und quartiersbezogene Lösungen entwickeln. Dazu zählen sowohl der Ausbau wohnortnaher Infrastrukturen als auch der Abbau von Barrieren im Wohnumfeld.

Die vollständige Studie ist unter dem Titel „Ältere Menschen in größeren Städten – ein Blick auf die kleinräumige Infrastrukturausstattung“ in der Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie (Springer Nature) erschienen und online abrufbar unter www.link.springer.com/article/10.1007/s00391-025-02424-6

🏢 #Förderreform bremst #Klimaschutz und belastet Millionen Mieterinnen und Mieter Die geplante Reform der #Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) benachteiligt den vermieteten Mehrfamilienhausbestand massiv. In einem Brief an Ministerin @[Katherina Reiche] und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages macht die sozial orientierte #Wohnungswirtschaft deutlich: Damit werden die #Klimaziele, die #Investitionsfähigkeit der #Wohnungsunternehmen und das #bezahlbareWohnen gefährdet. Besonders gravierend ist die Kürzung bei energetischen Einzelmaßnahmen: Bei einem Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen sinkt die förderfähige Kostenbasis von bisher 360.000 Euro auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 57,5 Prozent. GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] warnt: „Die #Bundesregierung kürzt die Förderung genau dort am stärksten, wo die größten #CO₂-Einsparungen erzielt werden können und wo die meisten Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen wohnen. Das ist weder sozial gerecht noch klimapolitisch nachvollziehbar.“ Auch die Förderung von #Effizienzhaus-Sanierungen bleibt hinter dem Notwendigen zurück. Wir fordern, den Bonus für sogenannte #WorstPerformingBuildings auf den Effizienzhausstandard 85 auszuweiten und die Anreize für das Erreichen von EH 70 deutlich zu verbessern. Nur so können wirtschaftliche Sanierungsschritte und das #SerielleSanieren wirksam in die Breite gebracht werden. Unsere zentralen Forderungen: ➤ Rücknahme der massiven Förderkürzungen bei #Mehrfamilienhäusern ➤ Gleichstellung von Mietern und vermieteten Wohnungsbeständen ➤ Einführung eines #Sozialbonus für bezahlbare Wohnungsbestände ➤ bessere Förderung für #WorstPerformingBuildings ➤ langfristig verlässliche #Förderbedingungen ➤ #Härtefallregelung für Betroffene der überlasteten KfW-Plattform „Die #Wärmewende darf nicht zur Förderwende zulasten der #Mieter werden“, so Gedaschko. „Diese Kürzungen sparen nicht beim Klimaschutzhaushalt. Sie sparen beim #Klimaschutz selbst.“

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 29/2026

page_1

WI 29/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw