Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

Solarenergie: Millionen Haushalte könnten von Mieterstrom profitieren

Mit Mieterstrom können Mieter günstigeren Solarstrom direkt vom Hausbesitzer beziehen. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Das Modell lohnt sich und könnte einen großen Teil des Photovoltaik-Bedarfs decken. Bislang wird es jedoch kaum genutzt.

6. Oktober 2025
GdW
GdW

Millionen Mieterhaushalte in Deutschland könnten von Solarstrom auf dem Dach profitieren. Das zeigt eine IW-Studie im Rahmen des Ariadne-Projekts, einem Zusammenschluss von 26 wissenschaftlichen Einrichtungen, die zur Energiewende forschen. Demnach könnten bis zu 20,4 Millionen Wohnungen in rund drei Millionen Mehrfamilienhäusern technisch mit Mieterstrom versorgt werden. Würde das Potenzial voll ausgeschöpft, ließen sich bis zu 60 Gigawatt Photovoltaik installieren – fast ein Drittel des Ausbauziels bis 2030.

Mieterstrom lohnt sich auch für Vermieter

Beim Mieterstrom installieren Hausbesitzer, meist die Vermieter, eine Solaranlage und bieten den erzeugten Strom direkt den Bewohnern an. Diese schließen ihren Liefervertrag mit dem Vermieter ab. Weil dabei Netzentgelte und Abgaben entfallen, können die Mieter von günstigeren Preisen profitieren. Nur der restliche Stromverbrauch wird aus dem öffentlichen Netz versorgt. Besonders attraktiv ist das Modell, wenn es mit der Nutzung von Wärmepumpen oder E-Autos kombiniert wird.

Auch für die Vermieter lohnt sich das Modell, zeigen die Berechnungen. Im Basisszenario ergibt sich für ein typisches Gebäude eine Rendite von 3,6 Prozent, unter Idealbedingungen sogar bis zu 18,5 Prozent – abhängig davon, wie viele Mieterhaushalte am Modell teilnehmen und wie gut die Größe der PV-Anlage und der Batterie an den Bedarf angepasst ist. Dennoch bleibt die Zahl der realisierten Projekte überschaubar: Bei der Bundesnetzagentur sind bislang nur rund 5.400 Mieterstromanlagen registriert – gegenüber gut vier Millionen Photovoltaik-Anlagen insgesamt. 

Bürokratie steht Ausbau im Weg

„Vor allem bürokratische Hürden bremsen den Ausbau“, kommentiert Studienautor Ralph Henger die Ergebnisse. Die Vorgaben zur Strommessung und Abrechnung seien kompliziert, die Genehmigungsprozesse von PV-Anlagen durch die Netzbetreiber aufwendig. „Ohne Reformen bleiben wertvolle Potenziale ungenutzt“, warnt IW-Ökonom Henger. Nötig seien digitale Standardprozesse bei Zählerwechsel und der Anmeldung bei den Netz- und Messtellenbetreibern. Zudem sollte die Politik stärkere Anreize setzen, um Solarstrom gegenüber Netzstrom zu bevorzugen.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

📉 Weniger Menschen – aber mehr #Wohnungsdruck? Klingt widersprüchlich. Ist es aber nicht. Die neue IW-Bevölkerungsprognose zeigt: Deutschland schrumpft bis 2045. Gleichzeitig bleibt – oder steigt sogar – der Bedarf an #Wohnraum. 🏗️ 👉 Warum das so ist? Weil sich unsere Gesellschaft strukturell verändert: 🔵 kleinere Haushalte 🟣 mehr ältere Menschen 🟢 steigende Anforderungen an passenden Wohnraum Das Ergebnis: Der Wohnungsmarkt gerät weiter unter Druck – trotz sinkender Bevölkerungszahlen. 💡 Besonders brisant: 🔵 Millionen Menschen leben bereits heute zu beengt 🟣 das „Matching“ auf dem Wohnungsmarkt funktioniert immer schlechter 🟢 ohne mehr und passenderen #Neubau bleibt Bewegung im Markt aus 👉 Was bedeutet das konkret für #Wohnungsunternehmen, Politik und Investoren? 👉 Und welche Lösungsansätze diskutieren Experten? Den vollständigen Artikel mit allen Zahlen, Hintergründen und Einordnungen gibt es hier: 🌐 www.wohwi.online 🔒 Der Beitrag ist Teil unseres Abonnentenbereichs – mit einem Abo bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand zu Wohnungspolitik und allen relevanten Entwicklungen für die Wohnungswirtschaft. 💬 Wie schätzen Sie die Entwicklung ein – Schrumpfung mit wachsendem Wohnungsbedarf: Widerspruch oder neue Realität?

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 16/2026

page_1

WI 16/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw