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Smarte Wohnungswirtschaft: Was funktioniert im Bestand?

Jena – Wie lassen sich Digitalisierung und Wärmewende im Wohnungsbestand praktisch, wirtschaftlich und akzeptierbar ­umsetzen? Der vtw und jenawohnen laden am 17. und 18. November 2026 zur Tagung „Smarte Wohnungswirtschaft“ nach Jena ein. Im Mittelpunkt stehen Umsetzungen im Gebäudebestand und die Erfahrungen daraus. Bei jenawohnen lässt sich die Entwicklung smarter Lösungen über mehrere Stufen verfolgen: vom Smarten Quartier mit Smart-Home-Technik und intelligenter Heizungssteuerung über die geringinvestive Nachrüstung bestehender Hochhäuser mit unterschiedlichen Technik-Kombinationen bis zum aktuellen Reallabor am Salvador-Allende-Platz. Dort werden unter anderem intelligente Fernwärmesteuerung, Abwasser-Wärmerückgewinnung und Kaltwasserkühlung, ein virtuelles Kraftwerk und 300 Balkon-Kraftwerke eingesetzt.

3. September 2026
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Auch andere Wohnungsunternehmen bringen ihre Praxiserfahrungen ein: Die WBG Bad Blankenburg wertet ihr seit 2019 betriebenes Smart-Home- und Submetering-Pilotprojekt aus. Das wissenschaftlich begleitete Smarte Quartier Durlach der Volkswohnung Karlsruhe zeigt, welche Einsparungen mit einem integrierten Wärme- und Stromkonzept tatsächlich erreicht wurden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Gebäudemodernisierungsgesetz und die Frage, was die neuen Regeln für die Investitionsentscheidungen der Wohnungsunternehmen tatsächlich bedeuten. Die Tagung ordnet ein, welche Konsequenzen sich daraus für Bestandsstrategien und anstehende Heizungsentscheidungen ergeben. Ergänzt wird das Programm durch Praxiserfahrungen zur nicht zu vernachlässigenden Mieterkommunikation. Drei Workshops am Vorabend und die abschließenden Besichtigungen in Jena-Lobeda bieten Raum für Erfahrungsaustausch und den direkten Blick in die Praxis.

Weitere Informationen zur Anmeldung unter
www.vtw.de im Bereich „Veranstaltungen“

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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