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Smart-City-Apps im Vergleich: Wegweiser für Kommunen

Smart-City-Apps erleichtern Bürgern den Zugang zu Informationen und Dienstleistungen ihrer Stadt oder Gemeinde. Ein neuer Leitfaden aus der Begleitforschung zum Programm Modellprojekte Smart Cities (MPSC) hilft Kommunen, die für sie passende App auszuwählen. Er vergleicht bestehende Lösungen und bewertet sie unter anderem nach Funktionen, Nutzungslizenzen und technischen Merkmalen.

27. März 2025
BBSR

Beispiele wie die Heimat-InfoApp, die App DorfFunk oder die Soest-App verdeutlichen das breite Spektrum verfügbarer Funktionen: Diese reichen von Mängelmeldern über Veranstaltungskalender bis hin zu Push-Benachrichtigungen. Die Anbindung an urbane Datenplattformen ermöglicht zudem die Integration von Echtzeitdaten direkt in die App, etwa zu Wetter, freien Parkplätzen oder Fahrtzeiten von Bus und Bahn.

Hinzu kommen innovative Features wie Gamification-Ansätze: In der FichtelApp erhalten Nutzer Punkte für den Besuch von Sehenswürdigkeiten und die Teilnahme an Quiz-Reihen. Mit den gesammelten Fichtel-Punkten steigen sie in Levels auf und können sich mit der Community vergleichen. Zukünftig sollen sich die Punkte auch in Coupons umwandeln lassen.

Kriterienkatalog vergleicht Open-Source-Lösungen

Ein Kriterienkatalog unterstützt Kommunen dabei, die für sie richtige Anwendung auszuwählen. Damit sparen sie wertvolle Zeit und vermeiden aufwendige Recherchearbeit oder gar Fehlinvestitionen.

Der Katalog vergleicht insbesondere Open-Source-Lösungen, da sie sich technisch besser bewerten lassen und ihre Bedeutung im kommunalen Kontext zunimmt. Entsprechende Apps ermöglichen flexible Anpassungen und Erweiterungen durch die Entwickler-Community, erfordern aber Eigeninitiative und technisches Know-how. Proprietäre Lösungen bieten hingegen umfassenden Support und regelmäßige Updates, sind aber nur begrenzt anpassbar.

„Kommunen sollten vor der Einführung einer Smart-City-App klären, was sie brauchen und welche Anforderungen erfüllt werden müssen“, erklärte BBSR-Projekteiter Dr. Ralf Schüle, der die Studie betreut hat. „Kriterien wie Datenschutz, Barrierefreiheit und technische Infrastruktur sind dabei ebenso zu berücksichtigen wie die langfristigen Betriebskosten.“

„Der Erfolg einer Smart-City-App hängt von zahlreichen Faktoren ab. Die Wahl einer geeigneten Lösung, die auf die individuellen Bedürfnisse einer Kommune ausgerichtet ist, ist jedoch ausschlaggebend“, verdeutlichte Natalie Meides, Smart City Engineer am Fraunhofer IESE und Autorin der Handreichung. „Die vorliegende Studie bietet Kommunen bei diesem Schritt eine Hilfestellung.“ (reg)

Die Studie finden Sie unter www.bbsr.bund.de

QR-Code: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/sonderveroeffentlichungen/2025/smart-city-apps-dl.html

Was passiert, wenn #Regulierung auf Wohnungsmärkten immer weiter verschärft wird? 🌍 Internationaler Blick auf die #Wohnungspolitik Die Geschichte der 87-jährigen Maricarmen aus Madrid hat europaweit für Aufmerksamkeit gesorgt: Jahrzehntelang lebte sie in einer stark geschützten Wohnung mit sehr niedriger Miete. Als sich die Eigentumsverhältnisse änderten, eskalierte der Konflikt. Der Fall ist emotional. Aber er verweist auf ein größeres Problem: Immer schärfere Regulierung schützt zwar Bestandsmieter, kann aber zugleich das Wohnungsangebot verknappen. Der internationale Blick zeigt das deutlich: In #Berlin sank das Angebot von Mietwohnungen infolge eines Mietendeckel-Experiments zeitweise um bis zu 60 Prozent. In #Katalonien gingen Neuvermietungen nach Einführung von Mietpreisbegrenzungen um rund 10 Prozent zurück. In #SanFrancisco verringerte Rent Control das Mietwohnungsangebot langfristig um 15 Prozent. In den #Niederlanden wechseln zehntausende Mietwohnungen infolge schärferer Regulierung in den Eigentumsmarkt. Das Ergebnis ist häufig dasselbe: Wer bereits einen günstigen Vertrag hat, wird geschützt. Wer neu eine Wohnung sucht, trifft auf weniger Angebot und höhere Marktmieten. Für #Deutschland ist das eine wichtige Lehre. 2025 wurden nur noch 206.600 Wohnungen fertiggestellt – 18 Prozent weniger als im Vorjahr. ❕ Deshalb braucht es vor allem bessere Bedingungen für mehr Neubau, mehr Investitionen und mehr bezahlbares Wohnungsangebot. Denn: Wohnungsmangel lässt sich nicht wegregulieren. Man kann ihn nur überwinden, indem mehr Wohnungen entstehen. 👉 Mehr hier: https://lnkd.in/eDFQ_w5D

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