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Siedlungs- und Verkehrsflächen: Flächen für Wohnbau, Industrie und Gewerbe wachsen langsamer

Wiesbaden – Die Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland ist im vierjährigen Mittel der Jahre 2020 bis 2023 durchschnittlich um 51 Hektar pro Tag gewachsen. Dies zeigen die aktuellen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zum Nachhaltigkeitsindikator „Anstieg der Siedlungs- und Verkehrsfläche“. Insgesamt nahm der tägliche Anstieg im Mittel der Jahre 2020 bis 2023 gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum der Vorjahre um rund zwei Hektar zu (49 Hektar pro Tag in den Jahren 2019 bis 2022).

21. August 2025
icon_immobilie04_1548x1152px_©Grand Warszawski

Ziel der Bundesregierung in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist es, den durchschnittlichen täglichen Anstieg bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar zu begrenzen. Bis 2050 wird eine Flächenkreislaufwirtschaft angestrebt. Das heißt, es sollen dann netto keine weiteren Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke beansprucht werden.

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche darf nicht mit versiegelter Fläche gleichgesetzt werden, da sie auch unversiegelte Frei- und Grünflächen enthält. Dazu zählen beispielsweise alle den Gebäuden unmittelbar zugehörigen Flächen wie Haus- und Vorgärten oder Campingplätze. Auch Grünanlagen, Spielplätze und Friedhöfe zählen zur Siedlungs- und Verkehrsfläche.

Flächen für Wohnbau, Industrie und Gewerbe wachsen langsamer

Innerhalb der Siedlungsfläche zeigte sich 2023 ein verändertes Bild im Vergleich zu den Vorjahren: Die Flächen für Wohnbau, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen wuchsen 2023 um 35 Hektar pro Tag. Teil der Industrie- und Gewerbeflächen sind auch Flächen für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Besonders deutlich war die Zunahme der Flächen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Bayern um 17,2 Prozent im Jahr 2023. Insgesamt war die Zunahme der Flächen für Wohnbau, Industrie und Gewerbe sowie öffentliche Einrichtungen im Jahr 2023 jedoch aufgrund der abnehmenden Bautätigkeit im Innen- und Außenbereich von Gemeinden und Städten schwächer als in den beiden Vorjahren. 2022 hatte die Zunahme dieser Flächen 37 Hektar pro Tag betragen, 2021 waren es 39 Hektar pro Tag und 2020 noch täglich 40 Hektar.

Sport-, Freizeit- und Erholungs- sowie Friedhofsflächen nahmen 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich zu, nämlich um 17 Hektar pro Tag. Besonders stark nahmen die Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen in Brandenburg mit 14,8 Prozent zu. Grund hierfür ist die Rückführung von Bauerwartungsflächen zu Sport-, Freizeit- und Erholungsflächen.

14,6 Prozent der Bodenfläche Deutschlands für Siedlungs- und Verkehrszwecke verwendet

14,6 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands werden für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Davon entfallen 9,5 Prozent auf die Siedlungsfläche und 5,1 Prozent auf die Verkehrsfläche.

Insgesamt umfasst die Gesamtfläche Deutschlands 35,8 Millionen Hektar. Die Fläche für Vegetation bildet mit 83,1 Prozent den höchsten Anteil. Diese besteht im Wesentlichen aus Flächen für Landwirtschaft mit 50,3 Prozent und Waldflächen mit 29,9 Prozent. (bur/zeis)

Studie zu Flächenbedarf

Die im Juni veröffentlichte Studie „Wohnungsbau braucht (mehr) Fläche –Flächenneuinanspruchnahme und Innenentwicklungspotenziale auf dem Prüfstand“ der InWIS Forschung & Beratung GmbH im Auftrag des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW und weiterer Verbände zeigt: Allein durch Innenentwicklung lässt sich der Wohnungsbedarf in Deutschland nicht decken. Die vollständige Studie finden Sie hier.

📌 3 Fragen an GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] im Handelsblatt Bezahlbarer Wohnraum, KI in der Wohnungswirtschaft und innovative Projekte – darüber spricht Axel Gedaschko im Kurzinterview. 👉 Jetzt lesen https://lnkd.in/dzpv3tVz

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