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Serielles und modulares Bauen gewinnen an Bedeutung

Berlin – Das serielle und modulare Bauen hat in den vergangenen Jahren eine dynamische Entwicklung genommen. Die erste GdW-Rahmenvereinbarung, gültig von 2018 bis Ende 2023, erfüllte die Erwartungen: Mehr als 40 Bauvorhaben mit rund 5.000 Wohneinheiten wurden umgesetzt. Auch wenn diese Zahl im Verhältnis zum jährlichen Gesamtbauvolumen zunächst gering erscheint, erfasste sie doch etwa fünf Prozent der Bauleistung der GdW-Mitglieder. Angesichts der Tatsache, dass die Rahmenvereinbarung Neuland war und die Unternehmen den Umgang damit erst erlernen mussten, ist dies ein beachtliches Ergebnis.

2. Oktober 2025
GdW
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Mit der im Jahr 2023 gestarteten GdW-Rahmenvereinbarung 2.0 setzt sich der Erfolg fort. Deutlich schneller als in der ersten Rahmenvereinbarung wurden trotz schwierigem Marktumfeld bereits im ersten Jahr viele Aufträge platziert. So waren rund 5.000 Wohneinheiten vertraglich gesichert oder kurz vor Abschluss. Die Nachfrage hat bis heute nicht nachgelassen. Neben den Mitgliedsunternehmen des GdW interessieren sich zunehmend auch externe Akteure. Damit entfaltet die Vereinbarung Strahlkraft über den Verband hinaus. Neben den Systemangeboten aus der Rahmenvereinbarung verzeichnet der GdW zudem die Umsetzung weiterer interessanter Bauvorhaben durch Mitgliedsunternehmen, die sich dem seriellen und modularen Bauen zuordnen lassen.

Über die reinen Zahlen hinaus hat die Rahmenvereinbarung entscheidende Impulse gesetzt. Sie hat die Vielfalt und Praxistauglichkeit serieller Bauweisen aufgezeigt und verdeutlicht, dass diese Bauweise in vielen Regionen einsetzbar ist. Besonders dort, wo rasch viele Wohnungen zu akzeptablen oder sogar günstigen Preisen benötigt werden, hat sich das Verfahren bewährt. Zudem hat die Vereinbarung die Debatte über neue Formen des Planens und Bauens befördert und Themen wie Kosteneinsparungen, Fachkräftemangel, Holzbau, Kreislaufwirtschaft und verkürzte Bauzeiten stärker in den Fokus gerückt.

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