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Schneller, günstiger, klimafreundlicher – Bundesbauministerin Verena Hubertz über Bauen & Wohnen

Berlin – Der Wohnungsmangel in Deutschland nimmt insbesondere in den Metropolen immer weiter zu. Bundesbauministerin Verena Hubertz ist angetreten, um das zu ändern – mit weniger Bürokratie, neuen Förderprogrammen und einem klaren Ziel: mehr bezahlbare, nachhaltige Wohnungen. Im Interview spricht sie über den geplanten „Bau-Turbo“, Investitionen in klimafreundlichen Neubau und ihren Plan, die Baukosten drastisch zu senken.

2. Oktober 2025
privat
Mit dem Bau-Turbo und einer Senkung der Baukosten will Bundesbauministerin Verena Hubertz den Neubau in Deutschland wieder ankurbeln.privat

Der sogenannte Bau-Turbo soll den Neubau von Wohnungen deutlich beschleunigen. Wie wollen Sie bewirken, dass die Kommunen, die beim Ermöglichen von Wohnungsbau vor Ort am entscheidenden Hebel sitzen, hier auch wirklich mitziehen?

Verena Hubertz: Der Bau-Turbo wird Planungsprozesse deutlich beschleunigen. Dahinter steckt die Idee, dem Wohnungsbau und damit verknüpften Projekten, wie zum Beispiel einer Kita, auf der Bürokratieautobahn eine Überholspur zu geben. Wenn es ein gutes Vorhaben gibt, sei es Nachverdichtung, Aufstockung oder Neubau, dann hat die Gemeinde eine festgelegte Frist Zeit, zuzustimmen. Ein Bebauungsplan wird durch die Zustimmung ersetzt. Wir werden den Bau-Turbo in der Umsetzung eng begleiten und die Kommunen dabei unterstützen, die lockeren Regelungen in der Praxis anzuwenden. Am Ende wollen alle dasselbe Ziel erreichen: Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, damit die junge Familie oder die alleinlebende Seniorin eine angemessene Wohnung finden.

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Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für Februar 2026 lassen zunächst aufatmen: Mit rund 22.200 genehmigten Wohnungen verzeichnen wir ein Plus von 24,1% gegenüber dem Vorjahr. Besonders bei den Mehrfamilienhäusern (+18%) zeigt sich eine vorsichtige Stabilisierung. Doch der Schein trügt. Wie #GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] treffend warnt, spiegeln diese Zahlen noch den Trend vor der Eskalation im Nahostkonflikt wider. Die Realität auf den Baustellen sieht heute schon wieder anders aus: ⚡ Kostenexplosion: Fehlende Festpreise und Engpässe bei Baustoffen. 📈 Geopolitische Risiken: Die Lage an der Straße von Hormus belastet die Lieferketten massiv. 📊 Zinsdruck: Das Niveau bleibt hoch und würgt die Finanzierbarkeit ab. Was jetzt passieren muss: Damit aus der Erholung keine „Vollbremsung“ wird, fordert die Wohnungswirtschaft einen radikalen Perspektivwechsel: 🟣 „Fast Lane“ für den Wohnungsbau: Wohnraum muss als überragendes öffentliches Interesse gesetzlich verankert werden, um Genehmigungsprozesse massiv zu beschleunigen. 🔵 „E wie einfach“: Wir brauchen einen rechtssicheren Basisstandard statt überhöhter technischer Anforderungen. 🟢 Planungssicherheit: Behörden benötigen den Mut und die rechtliche Freiheit, schneller und standardisierter zu entscheiden. https://lnkd.in/duDzhPa4

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