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Schneller, günstiger, klimafreundlicher – Bundesbauministerin Verena Hubertz über Bauen & Wohnen

Berlin – Der Wohnungsmangel in Deutschland nimmt insbesondere in den Metropolen immer weiter zu. Bundesbauministerin Verena Hubertz ist angetreten, um das zu ändern – mit weniger Bürokratie, neuen Förderprogrammen und einem klaren Ziel: mehr bezahlbare, nachhaltige Wohnungen. Im Interview spricht sie über den geplanten „Bau-Turbo“, Investitionen in klimafreundlichen Neubau und ihren Plan, die Baukosten drastisch zu senken.

2. Oktober 2025
privat
Mit dem Bau-Turbo und einer Senkung der Baukosten will Bundesbauministerin Verena Hubertz den Neubau in Deutschland wieder ankurbeln.privat

Der sogenannte Bau-Turbo soll den Neubau von Wohnungen deutlich beschleunigen. Wie wollen Sie bewirken, dass die Kommunen, die beim Ermöglichen von Wohnungsbau vor Ort am entscheidenden Hebel sitzen, hier auch wirklich mitziehen?

Verena Hubertz: Der Bau-Turbo wird Planungsprozesse deutlich beschleunigen. Dahinter steckt die Idee, dem Wohnungsbau und damit verknüpften Projekten, wie zum Beispiel einer Kita, auf der Bürokratieautobahn eine Überholspur zu geben. Wenn es ein gutes Vorhaben gibt, sei es Nachverdichtung, Aufstockung oder Neubau, dann hat die Gemeinde eine festgelegte Frist Zeit, zuzustimmen. Ein Bebauungsplan wird durch die Zustimmung ersetzt. Wir werden den Bau-Turbo in der Umsetzung eng begleiten und die Kommunen dabei unterstützen, die lockeren Regelungen in der Praxis anzuwenden. Am Ende wollen alle dasselbe Ziel erreichen: Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, damit die junge Familie oder die alleinlebende Seniorin eine angemessene Wohnung finden.

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🏗️ #Neubau statt Verstaatlichung: Neue Studie zeigt Potenzial für Zehntausende neue Wohnungen – weit überwiegende Mehrheit bezweifelt Wirkung von Vergesellschaftungs-Ideen 🛑 Berlin braucht – wie viele beliebte Großstädte in Deutschland – deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum. Eine neue Studie des @[Kiel Institut für Weltwirtschaft] zeigt, was möglich wäre, wenn die Mittel stattdessen in Neubau fließen: 🏘️ Bis zu 71.000 neue Wohnungen bis 2045. 📉 Angebotsmieten, die bis zu 8,7 Prozent unter der ansonsten erwarteten Entwicklung liegen könnten. Auch die Bevölkerung in Deutschland bezweifelt die Wirksamkeit eines staatlich erzwungenen Eigentümerwechsels: 73 Prozent der Deutschen halten ihn laut einer Forsa nicht für geeignet, hohe Mieten zu bekämpfen. Klar ist: Wer eine Wohnung sucht, braucht zusätzlichen Wohnraum. Ein teurer Eigentümerwechsel für bestehende Wohnungen hilft dabei nicht – im Gegenteil. Regierungen wie der künftige Berliner Senat müssen deshalb das Bauen ermöglichen: mit bezahlbaren Grundstücken, schnelleren Genehmigungen, verlässlichen Investitionsbedingungen und einer starken sozialen Wohnraumförderung. 👉 Mehr hier: https://lnkd.in/d7GcVwNB

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