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Regionale Entwicklung anders denken und planen: Neuer Förderaufruf im Bundesprogramm RegioStrat gestartet

Berlin – Regionalentwicklung wirkt in alle Lebensbereiche der Bevölkerung hinein: Wie komme ich morgens zur Arbeit, wenn viele Menschen in meiner Region pendeln? Kann ich in der Nähe meines Arbeitsortes eine Wohnung oder ein Haus finden und wie sehen die Angebote der Daseinsvorsorge aus? Inwiefern wird der Ausbau der erneuerbaren Energien meine Energieversorgung prägen?

14. August 2025
cagala - stock.adobe.com
cagala - stock.adobe.com

Kommunen können diese Herausforderungen oftmals nicht alleine meistern. Es bedarf daher regionaler Lösungen, die nicht an Stadt-, Landkreis- oder auch Bundeslandgrenzen enden. Genau hier setzt das im vergangenen Jahr erstmals gestartete Programm des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen „RegioStrat – Strategische Regionalentwicklung“ an: Der Bund fördert bei regionalen Planungsprozessen die Erstellung strategischer Regionalentwicklungskonzepte (SREK) sowie die Finanzierung erster Umsetzungsschritte.

„Eine Region verbindet Menschen über Grenzen hinweg. RegioStrat setzt dieses Gefühl in die Tat um und bringt Regionen als Ganzes voran. Menschen vor Ort entscheiden, in welchem Umfeld sie und kommende Generationen leben möchten. Mit unserer Förderung unterstützen wir Planungs- und Beteiligungsprozesse, die Zukunftsbilder für Regionen gestalten und das Leben der Menschen weiter verbessern“, erklärte dazu Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

In den Konzepten entwickeln die Regionen jeweils Leitprojekte mit konkreten Umsetzungsschritten, um die entsprechende Lebenssituation in den nächsten 10 bis 15 Jahren positiv zu beeinflussen.

RegioStrat stellt über einen Zeitraum von drei Jahren bis zu 450.000 Euro für die Planung in den Regionen zur Verfügung. Das Programm ist dabei thematisch offen angelegt: Die Regionen konzentrieren sich auf ihre vordringlichen und zentralen Handlungsfelder, die je nach Region variieren können. Antragsberechtigt sind die für Regionalplanung zuständigen Behörden beziehungsweise Körperschaften (die Träger der Regionalplanung), Landkreise und Kommunalverbände. Die Einreichungsfrist für das Programm endet am 30. September 2025. (

Alle Informationen zum Förderaufruf RegioStrat finden Sie unter www.bbsr.bund.de

🏗️ Serielles Sanieren nimmt Fahrt auf – vom Pionierprojekt in die Breite! Wie schaffen wir es, den Gebäudebestand schneller, wirtschaftlicher und zugleich klimaneutral zu machen? Darüber diskutierten heute auf der @[EXPO REAL (Messe München)] am Verbände+ Stand @[Stolte Christian] (@[Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)], @[Tim-Oliver Müller] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie]) und GdW-Hauptgeschäftsführerin @[Ingeborg Esser], moderiert von @[Michael Neitzel]. Im Mittelpunkt: die neue Rahmenvereinbarung SerSan 1.0 von GdW, Bauindustrie und dena. Und das Interesse des Marktes ist groß: 48 Teilnahmeanträge sind eingegangen – von regionalen ebenso wie überregionalen Anbietern. 💬 „Die Offenheit unserer Mitgliedsunternehmen für das serielle Sanieren hat deutlich zugenommen“, betonte Ingeborg Esser. Die Rahmenvereinbarung soll insbesondere kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen einen deutlich einfacheren und schnelleren Zugang zu seriellen Sanierungslösungen ermöglichen – wesentliche Schritte des aufwendigen europäischen Vergabeverfahrens werden bereits vorweggenommen. Das Potenzial ist enorm: Sechs unterschiedliche Gebäudetypen sowie verschiedene Sanierungs- und Effizienzstandards sollen dafür sorgen, dass Lösungen für einen möglichst breiten Bestand angeboten werden können. Klar wurde in der Diskussion aber auch: Klimaneutralität darf nicht mit maximaler Effizienz jedes einzelnen Gebäudes verwechselt werden. Entscheidend ist der Blick auf den gesamten Bestand. Begrenzte finanzielle Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die größte CO₂-Wirkung entfalten. Der GdW setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, auch EH 85 angemessen in der Förderung zu berücksichtigen. 🏭 Serielles Sanieren bietet dabei mehr als Kostenvorteile: Vorfertigung, Digitalisierung sowie die Verbindung von Planung und Bauen können Geschwindigkeit, Produktivität und Qualität deutlich erhöhen. Gleichzeitig schafft die Rahmenvereinbarung mehr Planungssicherheit für die Unternehmen und erleichtert Wohnungsunternehmen die Vergabe. Jetzt kommt es darauf an, aus dem großen Marktinteresse konkrete Projekte zu machen. Denn eines ist sicher: Serielles Sanieren ist längst mehr als ein Experiment – es kann zu einem wichtigen Baustein für den klimaneutralen Gebäudebestand werden.

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