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Recht so

Mieter ist nach einem Auszug zur Mitteilung seiner neuen Adresse an den Vermieter verpflichtet:

Mit Urteil vom 10. Dezember 2025 (Az.: 11 C 5131/25) hat das Amtsgericht Berlin entschieden, dass Mieter ihre Anschrift dem Vermieter nach Auszug oder bei Nichtnutzung nennen müssen. Ansonsten gilt die im Mietvertrag angegebene Wohnung als Adresse auch für rechtserhebliche Erklärungen. Der Sachverhalt betraf einen Vermieter, der eine Kündigung an die im Mietvertrag genannte Wohnung den Mietern zustellte. Die Mieter meinten aber, dass die Kündigung wegen einer fehlenden Zustellung jedenfalls für einen Mieter unwirksam sei, da dieser nie in der Wohnung gewohnt habe, sondern unter einer anderen Adresse lebe. Das Amtsgericht entschied, dass die Kündigung ordnungsgemäß zugegangen ist, da der Mieter seiner mietvertraglichen Informationspflicht gegenüber dem Vermieter – der Mitteilung unter welcher Anschrift der Schriftverkehr erfolgen kann, wenn er auszieht oder die Wohnung gar nicht nutzt – nicht nachgekommen ist. Aufgrund dessen sei eine Zustellung an der Anschrift der Mietsache ausreichend und der Mieter müsse sich zu seinen Lasten so stellen lassen, als habe er die Kündigung erhalten.

23. April 2026
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Expertenmeinung von Carsten Herlitz, Justiziar des GdW

Willenserklärungen des Vermieters, so auch die streitgegenständliche Kündigung, sind nur dann wirksam, wenn sie an alle im Mietvertrag stehende Personen adressiert sind und ihnen zugehen. Dabei genügt dem Vermieter grundsätzlich eine Zustellung an die im Mietvertrag aufgeführte Adresse der Mietsache, wenn ihm keine anderslautenden Anschriften der Mieter bekannt sind. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Besondere Nachforschungspflichten können ebenfalls nicht vom Vermieter verlangt werden. Insofern sind die Mieter in der Pflicht, dem Vermieter eine neue Anschrift mitzuteilen, wie dies etwa auch bei Beendigung des Mietverhältnisses erfolgt. Ähnliches gilt für eine andere Anschrift, über die der Vermieter den Mieter erreichen kann. Dies kann etwa Bedeutung haben, wenn der Mieter sich für einige Monate im Ausland aufhält.  

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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