Real Estate Summit WOHNEN: Die Zukunft des Wohnens im Fokus
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war die Frage, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. Unter dem Titel „Bezahlbares Wohnen – Mythos oder machbar?“ diskutierte GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser gemeinsam mit Holger Hentschel, Dietmar Rekow und Alexander Heinzmann über Wege und Voraussetzungen für mehr bezahlbaren Wohnraum.
Am Ende der Diskussion bestand Einigkeit: Bezahlbares Wohnen ist machbar – allerdings nur, wenn verschiedene Hebel gleichzeitig wirken. Dazu gehören unter anderem der Bauturbo, der Gebäudetyp E sowie serielles und modulares Bauen. Ebenso wichtig sind geeignete Finanzierungsbedingungen und die Rahmenbedingungen für die Sonder-AfA, um wieder mehr privates Kapital in den Wohnungsbau zu lenken.
Besonders hervorgehoben wurde das Thema serielles und modulares Bauen. In seinem Vortrag nannte Simon Dietzfelbinger die Rahmenvereinbarung 2.0 des GdW als besonders gutes Beispiel für diesen Ansatz.

Auch die weiteren Diskussionen zeigten: Die Herausforderungen im Wohnungsbau sind bekannt, ebenso die notwendigen Handlungsfelder. Die entscheidende Frage ist, wie die Umsetzung schneller gelingen kann. Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel verlässlicher Rahmenbedingungen, schnellerer Verfahren und der Bereitschaft aller Beteiligten, Verantwortung zu übernehmen. ⇒