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NRW-Aktionswochenende „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ gegen Wohnungseinbruchdiebstahl

Düsseldorf – Vom 25. bis 27. Oktober 2024 führte die Polizei NRW erneut das landesweite Aktionswochenende „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ durch. Ziel der Kampagne ist es, den wieder wachsenden Wohnungseinbruchdiebstählen entgegenzuwirken und die Bevölkerung für effektive Schutzmaßnahmen zu sensibilisieren. Die Kriminalstatistik zeigt, dass die Einbruchszahlen von 23.528 Fällen im Jahr 2022 auf 27.061 Fälle im Jahr 2023 angestiegen sind – ein alarmierender Trend, der insbesondere in der dunklen Jahreszeit zu noch mehr Besorgnis führt.

6. November 2024
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Neben der polizeilichen Aufklärung setzte das Aktionswochenende auf die enge Zusammenarbeit mit Partnern wie Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, kommunalen Einrichtungen und Sicherheitsdiensten. „Sich in seinem Zuhause sicher zu fühlen, ist ein grundlegendes Bedürfnis. Die steigenden Einbruchzahlen verunsichern viele Menschen, insbesondere ältere Bewohnerinnen und Bewohner. Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft will gemeinsam mit der Polizei aktiv Präventionsarbeit leisten und Einbruchschutz nachhaltig in den Quartieren verankern“, erläutert Alexander Rychter, Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen.

Die VdW-Mitglieder, rund 480 Wohnungsunternehmen und -genossenschaften in Nordrhein-Westfalen und dem nördlichen Rheinland-Pfalz, leisten dabei mit unterschiedlichen Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Einbruchschutz und Kriminalprävention in Wohnquartieren. So wurden zum Beispiel gleich drei Neubaugebäude der Bocholter Heimbau eG im Rahmen der „Riegel vor!“-Kampagne mit Präventionsplaketten des Netzwerks „Zuhause sicher“ ausgezeichnet. Sie dokumentieren den besonderen Einsatz von Maßnahmen zu Einbruch- und Brandschutz sichtbar am Gebäude. Einbruchsichere Fenster und Türen sowie beleuchtete Eingänge und Treppenhäuser mit Bewegungsmeldern bieten den Bewohnerinnen und Bewohnern Schutz und sorgen für ein sicheres Wohnumfeld. Die Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Süd eG führt eine Informationskampagne für Seniorinnen und Senioren in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Duisburg fort, um sie vor Trickbetrug zu schützen.

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Was passiert, wenn #Regulierung auf Wohnungsmärkten immer weiter verschärft wird? 🌍 Internationaler Blick auf die #Wohnungspolitik Die Geschichte der 87-jährigen Maricarmen aus Madrid hat europaweit für Aufmerksamkeit gesorgt: Jahrzehntelang lebte sie in einer stark geschützten Wohnung mit sehr niedriger Miete. Als sich die Eigentumsverhältnisse änderten, eskalierte der Konflikt. Der Fall ist emotional. Aber er verweist auf ein größeres Problem: Immer schärfere Regulierung schützt zwar Bestandsmieter, kann aber zugleich das Wohnungsangebot verknappen. Der internationale Blick zeigt das deutlich: In #Berlin sank das Angebot von Mietwohnungen infolge eines Mietendeckel-Experiments zeitweise um bis zu 60 Prozent. In #Katalonien gingen Neuvermietungen nach Einführung von Mietpreisbegrenzungen um rund 10 Prozent zurück. In #SanFrancisco verringerte Rent Control das Mietwohnungsangebot langfristig um 15 Prozent. In den #Niederlanden wechseln zehntausende Mietwohnungen infolge schärferer Regulierung in den Eigentumsmarkt. Das Ergebnis ist häufig dasselbe: Wer bereits einen günstigen Vertrag hat, wird geschützt. Wer neu eine Wohnung sucht, trifft auf weniger Angebot und höhere Marktmieten. Für #Deutschland ist das eine wichtige Lehre. 2025 wurden nur noch 206.600 Wohnungen fertiggestellt – 18 Prozent weniger als im Vorjahr. ❕ Deshalb braucht es vor allem bessere Bedingungen für mehr Neubau, mehr Investitionen und mehr bezahlbares Wohnungsangebot. Denn: Wohnungsmangel lässt sich nicht wegregulieren. Man kann ihn nur überwinden, indem mehr Wohnungen entstehen. 👉 Mehr hier: https://lnkd.in/eDFQ_w5D

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