Der „Affordable Housing Act“ der EU-Kommission ist da – und der GdW bringt es auf den Punkt: Richte Stoßrichtung, aber noch kein Game Changer für den Wohnungsbau. 🏗️🇪🇺 Erstmals benennt die EU das Kernproblem glasklar: Es fehlt an Angebot! Dass Themen wie die Beschleunigung von Genehmigungen, modulares Bauen und die Aktivierung von Leerstand in den Fokus rücken, ist ein starkes Signal und ein wichtiger Erfolg für die Wohnungswirtschaft. Aber: Der Entwurf greift an entscheidenden Stellen zu kurz. Während die Nachfrageseite (wie Kurzzeitvermietungen und Zweitwohnsitze) verbindlich reguliert wird, bleiben die echten Hebel für mehr Wohnungsbau in Deutschland – Baukosten, Zinsen, Fachkräftemangel und zu lange Genehmigungen – oft nur unverbindliche Empfehlungen. Damit aus der Initiative ein echter Durchbruch wird, braucht es mehr Verbindlichkeit: 🔹 Maximale Genehmigungsfristen mit Genehmigungsfiktion (nach dem Vorbild der Erneuerbare-Energien-Richtlinie) 🔹 Europäische Vereinfachung technischer Baunormen zur Senkung der Baukosten 🔹 Erweiterte beihilferechtliche Spielräume für kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen 🔹 Wirtschaftlich tragfähige Ausgestaltung energetischer Sanierungspflichten https://www.wohwi.online/