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Neue Studie untersucht Wohnraumbedarf von Studierenden und Auszubildenden

Bonn – Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für junge Menschen bleibt hoch. Eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) veröffentlichte Studie zeigt: Bis 2040 werden bundesweit rund 77.000 zusätzliche Wohnheimplätze für Auszubildende und über 200.000 Plätze für Studierende benötigt, um den erwarteten Bedarf zu decken.

20. November 2025
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Derzeit stehen etwa 20.000 Wohnheimplätze für Auszubildende und rund 241.000 öffentlich geförderte Plätze für Studierende zur Verfügung. Ergänzend gibt es alternative Angebote – etwa im Bereich des möblierten Wohnens, des Wohnens für Mitarbeitende oder auf dem freien Wohnungsmarkt. Doch die Nachfrage übersteigt das Angebot weiterhin deutlich. Die Untersuchung wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des BBSR und des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) erstellt.

„Die Studie zeigt klar: In Deutschland werden dringend neue Wohnheimplätze für Studierende und Auszubildende benötigt. Wir erhöhen deshalb das Tempo und verdoppeln unser Programm Junges Wohnen ab 2027 auf eine Milliarde Euro jährlich. Damit unterstützen wir die Länder bei der Schaffung und Modernisierung bezahlbarer Wohnheimplätze – und sorgen dafür, dass Studierende und Auszubildende nicht nur eine gute Ausbildung, sondern auch ein bezahlbares Zuhause finden“, sagte Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Wohnsituation junger Menschen: Zufrieden, aber belastet

Neben umfassenden Datenanalysen hat das IW rund 2.400 Studierende und Auszubildende befragt. Während Auszubildende überwiegend noch im Elternhaus wohnen, leben Studierende häufiger in eigenen Wohnungen oder Wohngemeinschaften. Wohnheime spielen eine geringere Rolle – vor allem, weil es schlicht zu wenige Plätze gibt. Zwei Drittel der Befragten wünschen sich eine eigene Wohnung. Zwar sind 72 Prozent insgesamt mit ihrer Wohnsituation zufrieden, doch elf Prozent äußerten Unzufriedenheit, vor allem wegen hoher Mieten und kleiner Wohnflächen.

In 33 von 70 untersuchten Städten liegen die Mieten für kleine Wohnungen oder WG-Zimmer bereits über der BAföG-Wohnkostenpauschale von 380 Euro – darunter viele große Hochschulstandorte. Für Auszubildende liegt die finanzielle Belastungsgrenze bei rund 30 Prozent des mittleren Einkommens (etwa 240 Euro) – ein Wert, der in fast allen Städten überschritten wird.

Große Herausforderungen für Anbieter und Träger

Die Studie macht auch deutlich, dass erhebliche Investitionen notwendig sind, um den steigenden Bedarf zu decken. Während private Betreiber ihre Angebote in den vergangenen drei Jahren leicht ausbauen konnten, konzentrierten sich kommunale Träger vor allem auf Modernisierungen. Gemeinnützige Träger haben ihre Bestände bislang kaum erweitert.

Um die wachsende Lücke zu schließen, empfehlen die Autorinnen und Autoren, Förderprogramme zu verstetigen und bauliche sowie förderrechtliche Standards zu überprüfen. Zudem könnten neue Kooperationsmodelle zwischen Arbeitgebern, Kammern und Bildungseinrichtungen helfen – etwa durch Auszubildendenwerke oder betriebliche Wohnangebote. Wohnraum für Auszubildende bereitzustellen, anzumieten oder bei der Wohnungssuche zu unterstützen, sei für Unternehmen zunehmend ein entscheidender Standortfaktor. (schla)

Die Studie finden Sie unter www.bbsr.bund.de im Bereich Veröffentlichungen

📉 Weniger Menschen – aber mehr #Wohnungsdruck? Klingt widersprüchlich. Ist es aber nicht. Die neue IW-Bevölkerungsprognose zeigt: Deutschland schrumpft bis 2045. Gleichzeitig bleibt – oder steigt sogar – der Bedarf an #Wohnraum. 🏗️ 👉 Warum das so ist? Weil sich unsere Gesellschaft strukturell verändert: 🔵 kleinere Haushalte 🟣 mehr ältere Menschen 🟢 steigende Anforderungen an passenden Wohnraum Das Ergebnis: Der Wohnungsmarkt gerät weiter unter Druck – trotz sinkender Bevölkerungszahlen. 💡 Besonders brisant: 🔵 Millionen Menschen leben bereits heute zu beengt 🟣 das „Matching“ auf dem Wohnungsmarkt funktioniert immer schlechter 🟢 ohne mehr und passenderen #Neubau bleibt Bewegung im Markt aus 👉 Was bedeutet das konkret für #Wohnungsunternehmen, Politik und Investoren? 👉 Und welche Lösungsansätze diskutieren Experten? Den vollständigen Artikel mit allen Zahlen, Hintergründen und Einordnungen gibt es hier: 🌐 www.wohwi.online 🔒 Der Beitrag ist Teil unseres Abonnentenbereichs – mit einem Abo bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand zu Wohnungspolitik und allen relevanten Entwicklungen für die Wohnungswirtschaft. 💬 Wie schätzen Sie die Entwicklung ein – Schrumpfung mit wachsendem Wohnungsbedarf: Widerspruch oder neue Realität?

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