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Mietrechtstage in Berchtesgaden: Die Kündigung des Mietvertrags

Berchtesgaden – Die Mietrechtstage des Evangelischen Immobilienverbands Deutschland, die vom 9. bis 11. April 2025 in Berchtesgaden stattfinden, wenden sich der „Kündigung des Mietvertrags“ und damit einem mietrechtlichen „Evergreen“ zu. Neben den Grundlagen werden die aus der Vermietersicht sehr wichtigen Kündigungsgründe des Zahlungsverzuges und des vertragswidrigen Gebrauchs ebenso ausführlich behandelt, wie die auf Mängel der Mietsache gestützte Mieterkündigung.

27. März 2025
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Am zweiten Tag geht es zunächst um die Verletzung von Nebenpflichten und die gesetzlichen Sonderkündigungsrechte, bevor vertragliche Modifikationsmöglichkeiten näher beleuchtet werden. Auch die Kündigung bei Personenmehrheiten, bei der die Gefahr formaler Fehler besonders hoch ist, wird aufgegriffen. Abgerundet wird das Generalthema – nach dem jährlichen Überblick zur mietrechtlichen Judikatur des Bundesgerichtshofes – durch Überlegungen zum Wegfall der Kündigung und ihrer Folgen sowie zum neugestalteten § 578 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Die Schrift- wurde durch die Textform ersetzt, was neue Rechtsfragen im Kontext langfristiger Geschäftsraummietverhältnisse hervorbringt.

Abseits des Hauptthemas geht es in Workshops um brandaktuelle Themen, wie die „Energieeffizienz im Wohngebäude“ und „KI in der Wohnungswirtschaft/-verwaltung“. Außerdem werden das Gebäudeenergiegesetz und kommunale Wärmeplanung als wichtige gesetzliche Eckpunkte einer zeitgemäßen Wärmeversorgen betrachtet. Last, but not least wird den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, die gewohnt hochkarätigen Vortragenden aus Wissenschaft und Praxis im Rahmen eines Workshops direkt zu befragen. (sen)

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Zum Abschluss des NEW bauhaus Festivals in Weimar hat Festivaldirektor @[Michael Rücker] zu einer Verbänderunde unter der Überschrift „Neustart Baustelle. Welche Geschäftsmodelle die Bauwirtschaft durch die Transformation tragen“ eingeladen, an der u.a. Dr. @[Christian Lieberknecht] (#GdW) teilnahm. In einem Impulsvortrag von @[Martin Langen] (@[B+L Marktdaten GmbH - construction market research]) wurde deutlich, dass auch künftig eine hohe Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland besteht. Angesichts eines aktuellen Wohnungsbedarfs von ca. 1,2 Mio. und ca. 10 Mio. Menschen in beengten Wohnungen bedarf es mehr Neubau, auch als wichtige Fluktuationsreserve für den Wohnungsmarkt. @[Dirk Salewski] (@[Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen]) machte klar, dass sich in der aktuellen Lage kaum noch ein Haushalt eine neue Wohnung leisten kann. Man sollte daher hinterfragen, ob die hohen Standards des Bauens noch sinnvoll sind. @[Olaf Demuth] (@[Hauptverband der Deutschen Bauindustrie], @[Zech Group]) verwies auf eine durchschnittliche Auslastung der Bauunternehmen von ca. 75 %, die im Wohnungsbau mit ca. 35-40 % noch deutlich geringer ausfällt. Dr. Tillman Prinz (Bundesarchitektenkammer) betonte, dass mit der Diskussion um den Gebäudetyp E und dem „Hamburg Standard“ der richtige Weg eingeschlagen wurde. Er sieht zudem Potenziale im Bestand. Dr. Christian Lieberknecht machte deutlich, dass es vor allem darum geht, bezahlbares Wohnen zu ermöglichen. Er verwies auf serielles und modulares Bauen als innovativen Lösungsansatz. Mit der Neuauflage der Rahmenvereinbarung 2.0 stellt der GdW seinen 3.000 Mitgliedern 25 ausgewählte Konzepte zur Verfügung. Neben den Verbänden ist auch der Bund gefordert: Das angekündigte Gebäudetyp-E-Gesetz liegt noch immer nicht vor. Seine Verabschiedung ist dringend notwendig, um Baukosten zu reduzieren und dem Wohnungsneubau wieder Schwung zu verleihen.

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