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„Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ – Tag der Städtebauförderung

Berlin/Koblenz – Am 10. Mai 2025 fand unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften" wieder der Tag der Städtebauförderung statt. Erstmalig nahmen über 600 Städte und Gemeinden in ganz Deutschland teil und informierten an diesem Tag mit mehr als 760 Veranstaltungen über ihre Projekte, Planungen und Erfolge der Städtebauförderung. Die neu ernannte Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Verena Hubertz, nahm an der Auftaktveranstaltung zum Aktionstag in Koblenz teil.

15. Mai 2025
Toni Neumann

In Koblenz-Neuendorf haben Vertreter der Bundes- und Landesregierung und der Stadt Koblenz am 10. Mai 2025 den Tag der Städtebauförderung und das Stadtteilfest rund um den Pfarrer-Friesenhahn-Platz eröffnet und das Fördergebiet besichtigt. Die Stadt hat seit 1972 über 100 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel aus der Städtebauförderung und begleitenden Programmen erhalten, davon rund 38 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel des Bundes. Beim Aktionstag wurde die Wirkung dieser Investitionen in Koblenz-Neuendorf mit den Bewohnern des Stadtteils und Besuchern im Rahmen eines Stadtteilfestes gefeiert. Hier wurden bisher unter anderem ein Gemeinschaftszentrum geschaffen, Freiräume umgestaltet und aufgewertet und Verkehrsräume neugeordnet, um das Wohnumfeld für alle Bewohner zu verbessern.

„Vom Kleinkind bis zur Oma: Jeder soll sich in der Stadt wohlfühlen. Deswegen ist die Städtebauförderung eine gemeinsame Erfolgsgeschichte von Bund, Ländern und Kommunen. Seit über 50 Jahren werden mit ihr Quartiere, Plätze und Parks so gestaltet, dass diese Orte der Begegnung, der Gemeinschaft und der Bewegung noch lebenswerter gemacht werden. Über 12.400 Quartiere in 4000 Kommunen wurden bisher mit Bundesmitteln von rund 23,2 Milliarden Euro im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt. Auch in Koblenz-Neuendorf ist die Wirkung der Städtebauförderung unübersehbar: Hier wurde mit dem Gemeinschaftszentrum eine einladende Begegnungsstätte für Jung und Alt geschaffen“, erklärte Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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