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Krisenbelastete deutsche Wirtschaft verharrt in Stagnation

Berlin – Jedes Jahr veröffentlicht der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW eine kurze Zusammenfassung der Einschätzungen zur aktuellen Wirtschaftslage in Deutschland. In diesem Teil geht es darum, wie sich die wirtschaftliche Entwicklung 2024 verschlechtert hat und welche Faktoren die Konjunktur belasten.

12. März 2025
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Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Damit ist die Wirtschaftsleistung das zweite Jahr in Folge leicht zurückgegangen. Im Vergleich zum Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, liegt das BIP nur noch um 0,3 Prozent höher.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung stagniert somit seit längerem. Auch zum Jahresbeginn 2025 sind keine deutlichen Erholungstendenzen zu erkennen. Neben der schwachen Konjunktur belastet der strukturelle Wandel die deutsche Wirtschaft erheblich. Von der Industrie sind keine größeren Wachstumsimpulse zu erwarten, da Unternehmen aufgrund der schwachen Auftragslage kaum investieren. Auch der Außenhandel dürfte keinen positiven Beitrag leisten. Zudem besteht das Risiko, dass neue Handelszölle und -beschränkungen die Situation weiter verschärfen.

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🏢 #Förderreform bremst #Klimaschutz und belastet Millionen Mieterinnen und Mieter Die geplante Reform der #Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) benachteiligt den vermieteten Mehrfamilienhausbestand massiv. In einem Brief an Ministerin @[Katherina Reiche] und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages macht die sozial orientierte #Wohnungswirtschaft deutlich: Damit werden die #Klimaziele, die #Investitionsfähigkeit der #Wohnungsunternehmen und das #bezahlbareWohnen gefährdet. Besonders gravierend ist die Kürzung bei energetischen Einzelmaßnahmen: Bei einem Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohnungen sinkt die förderfähige Kostenbasis von bisher 360.000 Euro auf nur noch 153.000 Euro – ein Minus von 57,5 Prozent. GdW-Präsident @[Axel Gedaschko] warnt: „Die #Bundesregierung kürzt die Förderung genau dort am stärksten, wo die größten #CO₂-Einsparungen erzielt werden können und wo die meisten Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen wohnen. Das ist weder sozial gerecht noch klimapolitisch nachvollziehbar.“ Auch die Förderung von #Effizienzhaus-Sanierungen bleibt hinter dem Notwendigen zurück. Wir fordern, den Bonus für sogenannte #WorstPerformingBuildings auf den Effizienzhausstandard 85 auszuweiten und die Anreize für das Erreichen von EH 70 deutlich zu verbessern. Nur so können wirtschaftliche Sanierungsschritte und das #SerielleSanieren wirksam in die Breite gebracht werden. Unsere zentralen Forderungen: ➤ Rücknahme der massiven Förderkürzungen bei #Mehrfamilienhäusern ➤ Gleichstellung von Mietern und vermieteten Wohnungsbeständen ➤ Einführung eines #Sozialbonus für bezahlbare Wohnungsbestände ➤ bessere Förderung für #WorstPerformingBuildings ➤ langfristig verlässliche #Förderbedingungen ➤ #Härtefallregelung für Betroffene der überlasteten KfW-Plattform „Die #Wärmewende darf nicht zur Förderwende zulasten der #Mieter werden“, so Gedaschko. „Diese Kürzungen sparen nicht beim Klimaschutzhaushalt. Sie sparen beim #Klimaschutz selbst.“

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