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Kommunale Wohnungen als Schlüssel für bezahlbaren Wohnraum

Bonn – Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat die Ergebnisse einer umfassenden Befragung von Kommunen und kommunalen Wohnungsunternehmen veröffentlicht.

Die Erhebung gibt detaillierte Einblicke in die Bedeutung kommunaler Wohnungsbestände für die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum und beleuchtet zentrale Aspekte wie Mietengestaltung, Investitionen in Bestände und Neubauaktivitäten.

8. Mai 2025
finecki - stock.adobe.com
finecki - stock.adobe.com

Seit 2009 erhebt das BBSR regelmäßig Daten zu kommunalen Wohnungsanbietern. Die Befragung fand im Herbst 2022 statt und deckte nahezu zwei Drittel des gesamten kommunalen Mietwohnungsbestandes ab. Dieser umfasst 2,68 Millionen Wohnungen beziehungsweise mehr als 10 Prozent des Mietwohnungsbestandes in Deutschland. Die Ergebnisse sind daher besonders aussagekräftig. Die Studie zeigt, dass kommunale Wohnungsanbieter eine Schlüsselrolle auf dem lokalen Wohnungsmarkt spielen.

Die Ergebnisse im Überblick:

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🏗️ Baugenehmigungen steigen – jetzt muss aus Zuversicht bezahlbarer Wohnraum werden Die Genehmigungszahlen zeigen weiter nach oben: Im Juli wurden bundesweit 22.500 Wohnungen genehmigt, 1,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Von Januar bis Juli waren es 148.800 Wohnungen – ein Plus von 12,9 Prozent. Besonders wichtig für den Mietwohnungsbau: Bei neuen Mehrfamilienhäusern stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 15,1 Prozent auf 79.700. Das ist ein ermutigendes Signal. Aber: Eine Genehmigung ist noch keine gebaute und vor allem keine bezahlbare Wohnung. Auch die jüngste ifo-Umfrage zeigt: Die Zuversicht im Wohnungsbau wächst, die aktuelle Geschäftslage bleibt jedoch schwierig. Was jetzt zählt: 🏠 Baukosten dauerhaft senken – mit einem praxistauglichen Gebäude-Basisstandard und weniger kostentreibenden Anforderungen. 🏠 Gebäudetyp E endlich rechtssicher machen. Die Verzögerungen dürfen so nicht weitergehen. 🏠 Serielles und modulares Bauen stärken und Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfachen und beschleunigen. 🏠 Neubauförderung verlässlich gestalten, insbesondere für das bezahlbare mittlere Mietsegment, und die EH55-Plus-Förderung über das Jahresende hinaus fortführen. 🏠 Bei der Sonder-AfA nach § 7b EStG das vorgeschriebene Effizienzhaus-Niveau auf den kostengünstigeren EH55-Standard absenken. 📣 Bezahlbarer Neubau braucht mehr als steigende Genehmigungszahlen. Er braucht Rahmenbedingungen, unter denen Wohnungsunternehmen tatsächlich bauen können – und Menschen sich die entstehenden Wohnungen leisten können.

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