IW-Bevölkerungsprognose: Statt Wachstum droht Deutschland die Schrumpfung – Wohnungsbedarf bleibt dennoch hoch
Deutschlands Bevölkerung schrumpft bis 2045 um fast drei Prozent auf 81 Millionen. Je nach Entwicklung der Zuwanderung könnte sie im Extremfall auf knapp 77 Millionen fallen. Die Obergrenze liegt bei rund 85 Millionen. In der vorherigen Prognose aus dem Jahr 2024 war das IW noch von einem moderaten Wachstum bis 2040 ausgegangen. Den neuen Zahlen zufolge werden in Deutschland deutlich weniger Menschen leben als zuvor erwartet. Damit sinkt auch die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 67 Jahren: Bis 2045 wird diese Altersgruppe um rund 8,3 Prozent auf etwa 50 Millionen Menschen schrumpfen. Gleichzeitig steigt die Zahl der über 67-Jährigen von 17 auf 20,4 Millionen.
Zuwanderung Zünglein an der Waage
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