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Internationaler Genossenschaftstag am 5. Juli: Wohnungsbaugenossenschaften als Garant für nachhaltiges und bezahlbares Wohnen

Berlin – Die Wohnungsbaugenossenschaften würdigen jährlich zum Internationalen Tag der Genossenschaften (International Co-operative Day) gemeinsam die Genossenschaftsidee. Der Internationale Genossenschaftstag wird seit 1923 am ersten Samstag im Juli gefeiert. Im gesamten Bundesgebiet machen Wohnungsbaugenossenschaften auf die Genossenschaftsidee aufmerksam.

4. Juli 2025
Citizen service concept aims to improve online government systems for efficient public sector management.

In diesem Jahr ist der Internationale Tag der Genossenschaften ein ganz besonderer, da 2025 das Internationale Jahr der Genossenschaften stattfindet. Das Jahr wurde von den Vereinten Nationen (UNO) ausgerufen und soll unter dem Motto „Cooperatives Build a Better World“ die Bedeutung von Genossenschaften weltweit würdigen und ihre Rolle bei der Bewältigung globaler Herausforderungen stärken.

„Wohnungsgenossenschaften widmen sich dem Grundbedürfnis der Menschen nach einem sicheren und bezahlbaren Zuhause. Die Wohnungsnot ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. In diesen schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger, dass wir mit den Genossenschaften eine Form von Wohnungsunternehmen haben, die Gemeinsamkeit und Verantwortung in ihrer DNA tragen“, sagte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, im Vorfeld des Internationalen Tages der Genossenschaften. „Es kommt genau zur richtigen Zeit und freut uns sehr, dass wir in diesem Jahr das Internationale Jahr der Genossenschaften feiern“, so Gedaschko weiter.

„Das Internationale Jahr der Genossenschaften 2025 rückt unsere Prinzipien weltweit ins Rampenlicht: Solidarität, Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung. Wohnungsbaugenossenschaften leben diese Werte Tag für Tag – indem sie mit gemeinschaftlichem Handeln bezahlbares und faires Wohnen ermöglichen. Rund um den Internationalen Tag der Genossenschaften machen unsere Mitglieder das einmal mehr sichtbar: mit kreativen, aufmerksamkeitsstarken Aktionen und unter dem Motto ‚Gemeinsam mehr beWIRken‘“, so Olaf Rabsilber, Vorstandsvorsitzender der Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland.

Rund 2.000 Wohnungsgenossenschaften in Deutschland sorgen heute für sicheres und bezahlbares Wohnen in 2,2 Millionen Wohnungen, in denen circa fünf Millionen Menschen leben. Wohnungsgenossenschaften schaffen neuen Wohnraum und sind faire Vermieter. Sie sind auch Arbeitgeber und Ausbilder und dank ihrer umfangreichen Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Neubauarbeiten wichtige Wirtschaftsfaktoren in ihren Regionen.

„Genossenschaften erfreuen sich hoher Beliebtheit. Das ist gut! Gleichwohl muss die Rechtsform vor unseriösen Geschäftsmodellen geschützt werden, die sich den guten Ruf der Genossenschaften, insbesondere der Wohnungsgenossenschaften, zunutze machen, um ihre Geschäftsmodelle zu etablieren, die häufig nur den Initiatoren und Vertriebspartnern dienen“, so Gedaschko.

Weitere Informationen zum Internationalen Jahr der Genossenschaften finden Sie hier.

Der GdW hat sich zudem für die Nutzung einer deutschen Version des offiziellen Logos zum internationalen Jahr der Genossenschaften durch seine Mitglieder und Mitgliedsunternehmen registriert.

Weitere Infos zur Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland finden Sie hier.

🏗️ EXPO REAL 2026: Jetzt müssen die Weichen fürs Wohnen neu gestellt werden Der Start der @[EXPO REAL (Messe München)] zeigt deutlich: Die Lage für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bleibt äußerst angespannt. Hohe Bau- und Finanzierungskosten bremsen den Neubau, Sanierung und Klimaschutz stellen die Unternehmen vor enorme Investitionen – und die Förderbedingungen haben sich in wichtigen Bereichen zuletzt sogar weiter verschlechtert. Umso wichtiger ist die Botschaft aus den vielen Diskussionsrunden und Gesprächen auf der Messe: Die #Wohnungswirtschaft will bauen, modernisieren und beim Klimaschutz vorankommen. Dafür braucht sie aber Rahmenbedingungen, unter denen #Investitionen wieder möglich werden und Wohnen bezahlbar bleibt. In verschiedenen Podiumsdiskussionen haben die GdW-Vorstände @[Axel Gedaschko] und @[Ingeborg Esser] deutlich gemacht, wo angesetzt werden muss: 🏠 Einfacher und günstiger bauen: Der #GebäudetypE beziehungsweise ein bezahlbarer #Basisstandard muss endlich rechtssicher möglich werden – ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität, aber mit weniger überzogenen Standards und Normen. Wir müssen wieder zu Kosten bauen können, die zu den Geldbeuteln der Menschen passen. 🌱 #Klimaschutz bezahlbar machen: Entscheidend ist nicht die theoretisch letzte eingesparte Kilowattstunde, sondern möglichst viel CO₂-Einsparung pro investiertem Euro. Dafür brauchen wir verlässliche Förderung, mehr wirksame Einzelmaßnahmen statt immer höherer Effizienzstandards und vor allem eine konsequente Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Klimaschutz und Bezahlbarkeit müssen zusammen gedacht werden. ⚖️ #Investitionen ermöglichen statt immer weiter regulieren: Bei der anstehenden #Mietrechtsreform brauchen wir eine Gesamtperspektive statt regulatorischem Klein-Klein. Missbrauch muss gezielt bekämpft werden – gleichzeitig brauchen Wohnungsunternehmen Investitionssicherheit für Neubau und Modernisierung. Auch die Vergesellschaftungsdebatte ist in vielen Gesprächen und Diskussionsrunden auf der Messe präsent. Klar ist: Vergesellschaftung schafft keine einzige neue Wohnung. Statt Kapital für die Umverteilung bestehender Wohnungen zu binden, müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu bauen und den Bestand zukunftsfähig zu machen. Die vielen Gespräche am Verbände+ Stand auf der EXPO REAL zeigen: An Ideen und Lösungsansätzen fehlt es nicht. Jetzt braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, weniger Komplexität und eine Politik, die gemeinsam mit der Praxis dafür sorgt, dass Investitionen wieder möglich werden.

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