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Herbsttour durch Bayern: Neue Wege zu bezahlbarem Wohnraum

München – Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, besuchte gemeinsam mit VdW-Verbandsdirektor Hans Maier Wohnungsunternehmen in Bayern. Von Lindau über Kempten und Aschheim bis Rosenheim zeigten die Stationen, wie innovative Bauweisen und großes Engagement der Unternehmen den Wohnungsbau voranbringen können.

15. Oktober 2026
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Den Auftakt seiner zweitägigen Herbsttour machte Axel Gedaschko in Lindau. Gemeinsam mit Hans Maier besuchte er die GWG Lindauer Wohnungsgesellschaft , wo der Grundstein für 68 barrierefreie Wohnungen gelegt wurde. Zusammen mit GOLDBECK entsteht das Projekt auf Grundlage der GdW-Rahmenvereinbarung 2.0 für serielles und modulares Bauen. Die Bauweise ermöglicht deutlich niedrigere Baukosten pro Quadratmeter als eine vergleichbare konventionelle Umsetzung und schafft damit eine wichtige Grundlage für wirtschaftlichen Wohnungsneubau. Der Neubau ersetzt 42 Bestandswohnungen aus dem Jahr 1957 und vergrößert die Wohnfläche um rund 78 Prozent.

In Kempten besuchten Gedaschko und Maier gleich zwei Mitgliedsunternehmen. Die BSG-Allgäu realisierte im Stadtteil Sankt Mang ein Quartier unter dem Leitgedanken „Gesellschaft gehört zusammen.“ mit 80 Wohnungen, einer Mini-Kita und einer Wohngemeinschaft für ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen unterschiedliche Wohn- und Betreuungsangebote. Bei der Sozialbau Kempten stand die Umnutzung eines ehemaligen Bundeswehr-Fachsanitätszentrums zu Wohnraum für Familien und Studierende im Fokus. Ein angrenzender Neubau bietet weitere 68 Wohnungen für Klinikumsmitarbeiter und Studierende. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie Umnutzung, Nachverdichtung und kommunales Engagement zusammenspielen können, um unterschiedlichen Zielgruppen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

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