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Günstiger Bauen im „Hamburg-Standard“

Hamburg – Baustandards und gesetzliche Vorgaben haben sich über die letzten Jahrzehnte immer weiter fortentwickelt – und teilweise verselbstständigt. Das Resultat ist zwar eine hohe Bau- und Wohnqualität, aber eben auch explodierende Kosten. Zeit, sich zu fragen, was man wirklich braucht. Aus dieser Einsicht heraus entstand der sogenannte „Hamburg-Standard“ – ein Modell, das auch andernorts Schule macht.

6. November 2025
GdW
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Der Bedarf an neuem Wohnraum ist groß – und doch wird immer weniger gebaut. Ein zentraler Grund: Der Wohnungsbau stößt zunehmend an seine Kosten- und Finanzierungsgrenzen. „Normative Vorgaben, steigende Standards und gesetzliche Regularien machen das Bauen fast unmöglich“, sagt Prof. Dietmar Walberg, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE//eV).

Sein Vorschlag: „Wir müssen alle Standards überprüfen und bei jedem einzelnen Gebäude fragen: Wem nützt es, welche Funktion erfüllt es und was brauche ich wirklich?“ Walberg ist überzeugt, dass sich auf diese Weise zahlreiche Einsparpotenziale finden lassen – ohne dass die Wohnqualität leidet.

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Gemeinsam zur #Klimaneutralität – Halle zeigt, wie die #Wärmewende gelingen kann Zum Abschluss der #Sommertour von #GdW-Präsident Axel Gedaschko in Sachsen-Anhalt stand der Besuch des Energieparks Halle auf dem Programm. René Walther, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Stadtwerke Halle GmbH, sowie Olaf Schneider, Geschäftsführer, und Dr. Katja Nowak von der EVH GmbH stellten die Roadmap Klimaneutralität 2045 der Energie-Initiative Halle vor. Die zentrale Botschaft: Klimaneutralität ist weit mehr als Klimaschutz. Sie bedeutet zugleich mehr #Versorgungssicherheit, größere #Unabhängigkeit von fossilen Energien, stabile Preise und eine stärkere regionale Wertschöpfung. Besonders beeindruckend ist der kooperative Ansatz. #Wohnungswirtschaft, #Stadtwerke und weitere Partner entwickeln die Wärmewende gemeinsam – in einem festen Netzwerk mit Lenkungskreisen, Arbeitsgruppen und einem kontinuierlichen Austausch zwischen Technik, Kommunikation und Strategie. So entstehen Lösungen, die nicht am Schreibtisch, sondern aus der #Praxis heraus entwickelt werden. Ein zentrales Projekt ist die kommunale #Wärmeplanung, die in Halle bereits vom Stadtrat beschlossen wurde. Grundlage ist ein digitaler Zwilling der Stadt mit Daten zu allen Gebäuden. Auf dieser Basis werden #Fernwärmeausbau, #Stromnetze und #Gebäudesanierungen aufeinander abgestimmt – mit dem Ziel, den heute noch überwiegend gasbasierten #Wärmesektor Schritt für Schritt zu #dekarbonisieren und gleichzeitig #bezahlbar zu halten. Deutlich wurde aber auch die Dimension der Aufgabe: Allein für den Ausbau der #Energieinfrastruktur rechnen die Stadtwerke mit Investitionen von rund 700 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren. Umso wichtiger sind langfristige #Planungssicherheit, enge #Partnerschaften und verlässliche politische #Rahmenbedingungen.

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