Wohnungswirtschaft Online mobile Logo Wohnungswirtschaft Online desktop Logo
  • wiPlus
  • Bundespolitik
  • Europa & Welt
  • Landespolitik
  • Themen
  • Unternehmen
  • Mediathek
  • Publikationen
  • Abo
  • Newsletter
Wohnungswirtschaft OnlineWohnungswirtschaft Online
Abonnement Anmelden
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw

GdW zum BauGB-Update: Bezahlbarer Wohnungsbau braucht echte Vorfahrt

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW fordert entscheidende Nachbesserungen am Gesetzentwurf zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts. Zwar begrüßt der Verband die vorgesehenen Schritte zu schnelleren und digitaleren Planungsverfahren. Der geplante Abwägungsvorrang für den Wohnungsbau greift aus Sicht des GdW jedoch deutlich zu kurz.

23. September 2026
KI-Bild BauGB

„In der aktuellen Situation brauchen wir eine echte Vorfahrt für den bezahlbaren Wohnungsbau. Der Vorrang darf nicht nur auf dem Papier stehen, sondern muss bei konkreten Bauvorhaben tatsächlich wirken. In angespannten Wohnungsmärkten muss gelten: Im Zweifel für den Wohnungsbau“, erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko anlässlich der öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen des Deutschen Bundestages, zu der er als Sachverständiger geladen ist.

Der Gesetzentwurf beschränkt den Abwägungsvorrang im Wesentlichen auf die Bauleitplanung. Für bereits beantragte Vorhaben oder Projekte im unbeplanten Innenbereich greift er dagegen nicht. Nach Einschätzung des GdW wäre der Anwendungsbereich damit so klein, dass die Regelung weitgehend symbolisch bliebe. Der Vorrang muss deshalb ausdrücklich auch auf einzelne Wohnungsbauvorhaben ausgeweitet werden.

Positiv ist die vorgesehene Digitalisierung und Beschleunigung der Planungsverfahren sowie die Erleichterungen für serielles und modulares Bauen. Gleichzeitig besteht die Gefahr neuer Kostenbelastungen, beispielsweise durch die geplante Ersatzgeldpflicht: Können Eingriffe in Natur und Landschaft nicht durch konkrete Maßnahmen ausgeglichen werden, sollen Bauherren stattdessen eine zweckgebundene Zahlung leisten. Gerade in dicht bebauten Städten würde dies das Bauen und damit letztlich auch das Wohnen weiter verteuern.

„Wer bezahlbaren Wohnraum schaffen will, muss die Verfahren einfacher machen, Kosten senken und dem Wohnungsbau bei konkreten Entscheidungen das notwendige Gewicht geben. Dafür braucht es jetzt einen echten Abwägungsvorrang“, sagte Gedaschko.

#Wärmewende 2026: Zwischen politischen Zielen und praktischer Umsetzung klafft weiter eine Lücke. Kommunen brauchen belastbare Wärmepläne. Energieversorger müssen Investitionen vorbereiten. Gebäudeeigentümer erwarten Klarheit. Genau darüber sprechen Fachleute am 8. Oktober 2026 auf der Energiemanager-Konferenz (EMK) in Berlin! Als Hauptgeschäftsführerin des GdW bringt @[Ingeborg Esser] klare Positionen zum Fortgang der Wärmewende in die Diskussion ein. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen für die Praxis: 📍 Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) auf dem Prüfstand 📍Kommunale Wärmeplanung: Das wurde schon erreicht, das gibt es noch zu tun 📍Fernwärme & Wärmepumpe: Wie man beide Systeme sinnvoll versöhnen kann 📍Die Rolle der BEW: Bundesförderung für effiziente Wärmenetze als Markt-Treiber 📍Technologieoffenheit & Erdgasnetze: Was ist realistisch zwischen Umwidmung, Stilllegung und Rückbau? Wo sehen Sie derzeit das größte Hindernis für die Wärmewende? #EMK2026 #Wärmewende #Energiewirtschaft #GdW #Wohnungswirtschaft 👉 Programm und Anmeldung: https://lnkd.in/eh7MQX9y

0 Share

wi Wohnungspolitische Informationen 38/2026

page_1

WI 38/2026

  • Registrieren
  • Abonnement
  • Artikel ansehen
  • Newsletter
  • Abonnement
  • Kündigung
  • Kontakt
  • Mediadaten
Wohnungswirtschaft Online Abonnement Anmelden

Unsere Partner

  • DigiWoh
  • BBA
  • BID
  • Housing Europe
  • Initative Wohnen
  • NaWoh
  • Praxispfad
  • DEWSWOS
  • EBZ
  • InWIS
  • © Copyright 2026
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • AGB
Wohnungswirtschaft Online auf LinkedinWohnungswirtschaft Online auf YoutubeWohnungswirtschaft Online auf InstagramWohnungswirtschaft Online auf Gdw