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GdW News

19. März 2026
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Dr. Sabine Schäfer übernimmt Leitung des Referats Energie, Klima und Technik

Dr. Sabine Schäfer hat zum 1. März 2026 die Leitung des Referats Energie, Klima und Technik beim Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW übernommen. Nach Studium und Promotion der Ingenieurwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin war sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre tätig. Als Gründerin eines Start-ups konnte sie wertvolle Erfahrungen als Unternehmerin sammeln.

Zuletzt war Dr. Schäfer rund acht Jahre bei dem Spitzenverband DER MITTELSTANDSVERBUND tätig. Dort leitete sie unter anderem das Ressort Energie- und Umweltpolitik sowie das Projekt „Klimaverbund Mittelstand“. Ihre fundierten Kenntnisse und Erfahrungen aus Wissenschaft, Unternehmertum und politischer Interessensvertretung bringt sie zukünftig in die Wohnungswirtschaft ein.

Dr. Sabine Schäfer, Leiterin des Referats Energie, Klima und Technik

Foto: privat

Wer in eine Solaranlage investiert, soll künftig draufzahlen. Klingt paradox? Ist es auch. Mit dem aktuellen Festlegungsentwurf zur Netzentgeltreform steht ein grundlegender Kurswechsel im Raum: Betreiber von Solaranlagen sollen künftig einen zusätzlichen pauschalen Aufschlag von bis zu 165 €/Jahr zahlen – unabhängig von der tatsächlichen Netznutzung und unabhängig von der Anlagenleistung. Auch bestehende Anlagen wären betroffen. Aus Sicht der Wohnungswirtschaft ist das problematisch: Prosumer leisten über ihren zusätzlichen Netzstrombezug, etwa durch Wärmepumpe und E-Auto, bereits heute einen erhöhten Beitrag zur Netzfinanzierung. Ein pauschaler Aufschlag, der weder nach Leistung noch nach netzdienlichem Verhalten differenziert, wird dieser Realität nicht gerecht. Besonders kritisch: Im Mehrfamilienhaus würde jede Wohnung belastet und die gerade erst eingeführte Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung damit vielfach unwirtschaftlich. Hinzu kommt der rückwirkende Eingriff in Bestandsanlagen: ein Vertrauensbruch gegenüber all jenen, die auf verlässliche Rahmenbedingungen gesetzt haben. In einem gemeinsamen Appell mit weiteren Verbänden, wie dem @[BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V.] und @[Haus & Grund Deutschland e.V.] hat der GdW die @[Bundesnetzagentur] daher aufgefordert, auf einen pauschalen Prosumer-Aufschlag zu verzichten. Wenn eine zusätzliche Beteiligung unvermeidbar ist, sollte sie sich an der vereinbarten Einspeisekapazität orientieren. Verursachungsgerecht, bürokratieärmer und mit Bestandsschutz. Die Energiewende braucht Anreize, keine zusätzlichen Hürden. Den gemeinsamen Appell finden Sie hier: https://lnkd.in/eDbhd-WY #Netzentgelte #Energiewende #Photovoltaik #Wohnungswirtschaft #Energiepolitik @[BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e. V.] @[Haus & Grund Deutschland e.V.] @[Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)] @[ZVEH] @[BVES Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V.] @[DGRV] @[Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e. V. (DGS)] @[Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke e.V. (BDW)] @[Bündnis Bürgerenergie]

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