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GdW ehrt drei herausragende Persönlichkeiten der Wohnungswirtschaft

Berlin – Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat im November und Dezember 2025 drei herausragende Persönlichkeiten für ihr jahrzehntelanges Engagement und ihre prägenden Verdienste in der Branche geehrt.

11. Dezember 2025
NiklasKrug_GdW-TdW2025_238
Niklas Krug, info@niklas-krug.de, www.niklas-krug.de

Für sein herausragendes und langjähriges Engagement wurde Franz-Bernd Große-Wilde mit der Victor-Aimé-Huber-Plakette ausgezeichnet. Die Würdigung erfolgte im Rahmen des Tags der Wohnungswirtschaft am 25. November 2025. Axel Fietzek, neuer Verbandsratsvorsitzender des GdW, und GdW-Präsident Axel Gedaschko blickten auf die beeindruckende Laufbahn von Große-Wilde zurück und überreichten die Plakette. Fietzek hob hervor, dass Große-Wilde „große Fußstapfen hinterlässt“ – durch seine fachliche Expertise und sein unermüdliches Engagement.

Seit 1989 ist Franz-Bernd Große-Wilde im Dienst der Wohnungswirtschaft tätig und gestaltet sie bis heute entscheidend mit. Als Vorsitzender des Verbandsrates seit 2014 hat er die Gremien des GdW mit wichtigen Impulsen geprägt.

Axel Gedaschko bedankte sich im Namen des Vorstands: „Unsere Zusammenarbeit war geprägt von Freude, Vertrauen und Verlässlichkeit – gerade dann, wenn es darauf ankam.“ Die Auszeichnung würdigt sein beispielhaftes Wirken, seine hohe soziale Verantwortung und seinen nachhaltigen Einfluss auf die Branche.

GdW-Goldmedaille für Rolf Buch

© Simon Bierwald | INDEED Photography

Für seine langjährigen, prägenden Verdienste in der deutschen und europäischen Wohnungswirtschaft erhielt Rolf Buch die Ehrenmedaille in Gold des GdW. Die Auszeichnung überreichten GdW-Präsident Axel Gedaschko und Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen.

Nach über 12 Jahren gibt Rolf Buch zum Jahresende 2025 den Vorstandsvorsitz der Vonovia ab; sein designierter Nachfolger ist Luka Mucic. Rolf Buch hat über mehr als ein Jahrzehnt nicht nur Europas größtes Wohnungsunternehmen entscheidend geformt, sondern auch die Arbeit des GdW maßgeblich mitgestaltet. Sein Engagement hat wesentlich zur positiven Entwicklung der sozial orientierten Wohnungswirtschaft in Deutschland beigetragen. Der GdW würdigt damit seine verlässliche Stimme für die Branche und seinen prägenden Einsatz.

GdW-Goldmedaille für Uwe Eichner

Am 2. Dezember 2025 wurde Uwe Eichner von VIVAWEST in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. An diesem besonderen Abend überreichten Axel Gedaschko und Alexander Rychter die Goldmedaille des GdW – als Anerkennung für sein jahrzehntelanges Engagement und seine prägende Rolle in der Branche.

Axel Gedaschko betonte: „Uwe Eichner gehört zu den Menschen, die man sich in dieser Branche nicht wegdenken möchte. Wo er am Tisch saß, da wurde entschieden – mit Klarheit, Rückgrat und diesem besonderen Gespür, Menschen zusammenzubringen, ohne dass jemand sein Gesicht verliert.“ Eichner hat Maßstäbe gesetzt, zunächst bei der GAG in Köln, später bei VIVAWEST, und sich besonders durch die bundesweit erfolgreiche Azubi-Kampagne hervorgetan. Sein unermüdlicher Einsatz, unterschiedliche Standpunkte zusammenzuführen und Projekte voranzubringen, hat die gesamte Wohnungswirtschaft gestärkt. (schi)

Mehr Baugenehmigungen – aber trübe Stimmung beim #Wohnungsbau 🏗️ Die Baugenehmigungen steigen zwar (August: +6,8 %), doch von einer echten Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sind wir weit entfernt. Die harten Fakten: 👉 Massive Lücke: Wir brauchen jährlich 320.000 neue Wohnungen, erwarten in diesem Jahr aber nur rund 200.000 Fertigstellungen. 👉 Getrübtes Klima: Das ifo-Institut meldet für September -25,1 Punkte im Wohnungsbau; 41,3 % der Unternehmen klagen über Auftragsmangel. 👉 Das Kernproblem: Solange sich der Neubau wirtschaftlich nicht rechnet, bleiben genehmigte Wohnungen schlicht ungebaut. Was jetzt geschehen muss: 1. Gebäudetyp E schnell umsetzen: Einfacher Gebäudebasisstandard („E wie einfach“) baut kostentreibende Anforderungen ab. 2. Verlässliche Förderung: Förderlücken bei der Neubauförderung (EH55-Plus) und Kürzungen für 2027 müssen unbedingt vermieden werden. 3. Rahmen- und Investitionsbedingungen verbessern: Die Investorenkonferenz der Bundesregierung am 19./20. Oktober muss endlich konkrete wirtschaftliche Taten liefern.

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