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Förderinitiative des Bundes unterstützt beim Aufbau regionaler Fördermanagementstrukturen

Berlin – Wenn sich ganze Regionen verändern, dann geschieht das über Dorf-, Stadt- und Landkreisgrenzen hinweg. Dabei stehen strukturschwache Kommunen und Landkreise besonders vor wachsenden Aufgaben, wenn es um die Regionalentwicklung geht. Um Regionen beim Strukturwandel zu unterstützen, stellen die EU, der Bund und die Länder erhebliche Fördermittel bereit. So richten sich mehr als 40 Prozent der in Deutschland vorhandenen rund 2.400 staatlichen Förderprogramme an Kommunen. Einigen Regionen fällt es schwer, diese Fördermöglichkeiten voll auszuschöpfen. Zum einen sind Antragsverfahren oftmals komplex, zum anderen fehlt es an Kolleginnen und Kollegen mit diesen spezialisierten Fördererfahrungen.

6. November 2024
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Mit der Initiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“ unterstützen das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einzelne Regionen dabei, die Förderlandschaft besser zu erfassen, passgenaue Förderanträge zu stellen und konkrete Projekte zum Laufen zu bringen. Dabei sollen die Fördermittel im Sinne einer strategisch ausgerichteten Regionalentwicklung genutzt werden. Gefördert werden:

  • Der Aufbau und die Verstetigung einer regionalen Fördermanagement-Struktur über Personalstellen und interkommunale Kooperation. Dadurch soll die Beantragung von Fördermitteln und Abwicklung von Projekten langfristig gesichert werden.
  • Die Einreichung von Förderanträgen, die im Sinne einer strategischen Regionalentwicklung identifizierte Kernthemen der Regionen aufgreifen und passgenaue Umsetzungsprojekte Basis für die Auswahl geeigneter Förderprogramme sind daher Strategische Regionalentwicklungskonzepte (SREK) oder vergleichbare konzeptionelle Grundlagen, in denen die regionalen Handlungsschwerpunkte, die als besonders relevant für die künftige Entwicklung der jeweiligen Region erachtet werden, definiert sind.

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Am Nachmittag führte die Sommertour nach Speyer 🏘️☀️ Drei Stationen, drei unterschiedliche Ansätze – und doch verbindet sie eine Frage: Wie kann Wohnen bezahlbar, nachhaltig und gemeinschaftlich gestaltet werden? Los ging’s bei der GEWO Speyer 🏗️ In der Kurt-Schumacher-Straße entstehen drei neue Mehrfamilienhäuser mit 42 Wohnungen. Fast die Hälfte wird sozial gefördert. Dank der Förderung des Landes Rheinland-Pfalz bleibt das Mietniveau auch langfristig für mittlere Einkommen bezahlbar. Klimagerechte Bauweise, fünf barrierefreie Wohnungen – davon drei rollstuhlgerecht – und ein 200 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum ergänzen das Konzept. GEWO-Geschäftsführer Oliver Hanneder gab Einblicke in die Umsetzung. Nächster Stopp: @[Gemeinnütziges Siedlungswerk Speyer GmbH] 🏙️ Beim Projekt „Seppelskasten“ wurde zwischen 2019 und 2024 eine ehemalige Gewerbeimmobilie in eine moderne, weitgehend barrierefreie Wohnanlage verwandelt. Neubau und teilweise erhaltene Bestandsgebäude verbinden unterschiedliche Wohnformen. Auch eine Wohngruppe des Jugendwerks hat hier ein Zuhause gefunden. Fernwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer und zusätzliche Grünflächen machen das Projekt auch energetisch zukunftsfähig. GSW-Geschäftsführer @[Christian Rohatyn] stellte das Projekt vor. Zum Abschluss: Mehrgenerationenwohnen bei der @[Baugenossenschaft Speyer eG] 🤝 13 Wohneinheiten, ein Gemeinschaftsraum und eine Gewerbeeinheit bilden den Rahmen für ein vielfältiges Miteinander. Auszubildende, Senioren, Familien und Alleinerziehende leben hier unter einem Dach. Der GBS-Nachbarschaftsverein sorgt mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten für Austausch und Unterstützung. @[Oliver Pastor] und @[Bernd Reif], Vorstände der GBS Speyer, zeigten, wie soziales Management lebendige Nachbarschaften stärken kann. Drei Projekte, drei Wege – aber eine gemeinsame Perspektive: Zukunftsfähiges Wohnen braucht Bezahlbarkeit, Klimaschutz, Barrierefreiheit und lebendige Quartiere. Speyer zeigt, wie das ganz praktisch funktionieren kann. #Sommertour2026 #Wohnungswirtschaft #Speyer #BezahlbaresWohnen #Quartiersentwicklung

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